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Botanik


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Die Botanik (griechisch βοτανική (επιστημή) botaniké [epistemé]: Pflanzenkunde, von griechisch βοτανή botáne ‚Weide-, Futterpflanze‘) erforscht als Teilgebiet der Biologie das Reich der Pflanzenwelt. Der Botanikbegriff wurde von Dioskurides geprägt. Sie befasst sich mit dem Lebenszyklus, Stoffwechsel, Wachstum und Aufbau der Pflanzen; ferner mit ihren Inhaltsstoffen, ihrer Ökologie und ihrem wirtschaftlichen Nutzen. Zu den Pflanzen im engeren Sinne zählen neben den Gefäßpflanzen auch die Moose und Grünalgen. Früher wurden auch Pilze, Flechten und manche Mikroben (Prokaryonten und Archaeen) als Pflanzen angesehen. Obwohl man heute erkennt dass diese, ebenso wie alle Algen außer den Grünalgen phylogenetisch nicht näher mit den Pflanzen verwandt sind, werden Algengruppen wie Rotalgen, Braunalgen, Kieselalgen, sowie Pilze und Flechten weiter zur Botanik gerechnet. Eine Abspaltung der Prokaryonten und Archaeen (einschließlich der darin enthaltenen Blaualgen) als eigene Disziplin hat sich inzwischen allerdings durchgesetzt. Siehe auch: Migula, Walter Emil Friedrich August, Racoviţă, Emil, Sachs, Julius, Schäffer, Jacob Christian, Steudner, Hermann



by Dr. Radut