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Alzheimer

Dickschädel haben Reserven gegen Alzheimer

Meldung vom Dienstag, 13. Juli 2010 - Im Alter können Dickköpfe im Vorteil sein. Forscher der Technischen Universität München haben festgestellt: Alzheimer-Patienten mit großem Schädelumfang sind in der Regel geistig fitter als Betroffene mit kleinen Köpfen. Die Ergebnisse ihrer Studie werden heute in der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht. Insgesamt untersuchten die Psychiater 270 Alzheimer-Patienten. Sie erfassten die Größe des Gehirns, wie stark es geschädigt war und prüften die Hirnleistungen der Menschen - wie Gedächtnis und Orientierung. Die Forscher erklären, größere Hirne haben mehr Synapsen. Das bedeutet: Hier kann mehr verloren gehen, bis Symptome auftreten. Dickschädel hätten quasi eine kognitive Reserve. Selber kann man die Größe des Gehirns aber wenig beeinflussen, sie ist in erster Linie genetisch bestimmt.

Quelle: DRadio Wissen

Magnetentherapie verbessert Verständnisvermögen von Alzheimerpatienten

Meldung vom Donnerstag, 24. Juni 2010 - Mit Magneten gegen Alzheimer - Ergebnisse dieser Methode stellen italienische Wissenschaftler jetzt im "Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry" vor. In Tests wurden die Stirnlappen von Alzheimerpatienten 25 Minuten lang einer schnellen Abfolge magnetischer Impulse ausgesetzt. In diesem Teil des Gehirns werden unter anderem neue Informationen und Sinneseindrücke verarbeitet. Die Hälfte der Patienten erhielt diese Behandlung vier Wochen lang an fünf Tagen der Woche; die andere Hälfte bekam zwei Wochen lang eine Scheinbehandlung, gefolgt von zwei Wochen echter Behandlung mit der Magneten-Methode. Das Ergebnis: In Gesprächen verstanden diejenigen, deren Gehirn volle vier Wochen lang mit der Magnettherapie behandelt wurde, deutlich mehr von dem, was mit ihnen gesprochen wurde, als die andere Hälfte der Patienten. Dieser Effekt war auch noch acht Wochen nach der Behandlung nachweisbar. Die Wissenschaftler weisen allerdings darauf hin, dass diese Behandlung des Stirnlappens sich ausschließlich positiv auf die Verarbeitung neuer Informationen auswirkt - das Erinnerungsvermögen kann dadurch nicht verbessert werden.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut