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Malaria

Neue Wirkstoffe gegen Malaria entdeckt

Meldung vom Freitag, 5. August 2011 - Im Wettlauf mit Malariaerregern haben Wissenschaftler ein ganzes Stück aufgeholt. US-Forscher eines Instituts in Bethesda, Maryland, haben 32 Substanzen identifiziert, die verschiedene Parasitenstämme abtöten - und zwar auch solche, die schon resistent gegen Standardmedikamente sind. Das Besondere: Viele der Wirkstoffe sind schon als Arzneimittel zugelassen; das könnte den Weg zum fertigen Malariamedikament um Jahre verkürzen.

Die Forscher gingen sytematisch zu Werk: Sie analysierten zunächst das Genom verschiedener Malariastämme und suchten dort nach möglichen Ansatzpunknten für wirksame Chemikalien. Dann ließen sie Testroboter 2.800 Substanzen auf ihre Wirksamkeit auf diese Parasitenstämme testen.

Nicht nur einzellige Malariaparasiten, auch krankheitserregende Bakterien und Viren finden immer neue Wege, um die Wirkung von Medikamenten zu überleben, die gegen sie eingesetzt werden. Dabei stellen sich zufällige Mutationen als nützlich heraus, die dann auf nachfolgende Generationen vererbt werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie in Kenia: Erinnerungs-SMS an medizinisches Personal helfen viel

Meldung vom Donnerstag, 4. August 2011 - Handys haben ein großes Potenzial, um die Gesundheitsversorgung in Afrika zu verbessern.

So kommentiert der Leiter einer Forschungsgruppe in Kenia eine Studie seiner Wissenschaftler, die im Fachmagazin "Lancet" erschienen ist. Diese stellten fest, dass zwei SMS täglich an medizinisches Personal auf dem Land die Behandlung von Malaria-Patienten um 25 Prozent verbesserten. Die Nachrichten erinnern zum Beispiel daran, Fieber zu messen oder ein Medikament zu verabreichen.

Die Forscher vermuten, dass die Textbotschaften nicht nur gegen die Vergesslichkeit des Personals halfen, sondern bei diesem auch die Prioritätensetzung veränderten. Die SMS würden als Nachricht von ganz oben wahrgenommen - also dem Gesundheitsministerium.

Bei Kosten von umgerechnet einem US-Cent pro SMS könne diese Unterstützung schnell und günstig eingerichtet werden, so die Forscher. In Afrika sterben jährlich mehr als 700.000 Menschen an Malaria, vor allem Kinder unter fünf Jahren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Malariaschutz: Neues Gerät imitiert den Geruch von Stinkefüßen

Meldung vom Mittwoch, 13. Juli 2011 - Malariamücken lieben stinkende Füße. Und das haben sich jetzt Forscher aus Tansania zu Nutze gemacht. Sie entwickelten eine Falle, die den Geruch von Füßen imitiert, denn dort stechen die Moskitos am liebsten hin. Sie werden angelockt von den Geruchsstoffen verschiedener Fußbakterien. Wenn sie einmal in die Maschine fliegen, sterben sie. Die Technik hat das "Ifakara Health Institute" erfunden und soll es nun mit Hilfe der "Bill & Melinda Gates Stiftung" weiterentwickeln. Nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation sterben pro Jahr fast 800.000 Menschen an der Fieberkrankheit, die durch Mücken übertragen wird. Wichtig sei, dass die neuen Mückenvertreiber in Ländern wie Tansania möglich günstig angeboten würden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hoffnung auf ein preiswertes Medikament gegen Malaria

Meldung vom Donnerstag, 7. Juli 2011 - Blut, das für Anophelesmücken giftig ist: Das wäre ein effizienter und äußerst eleganter Weg, um Malaria zu bekämpfen, denn die Stechmücke gilt als Hauptüberträger der Tropenkrankheit.

Ein Team aus afrikanischen und US-amerikanischen Forschern berichtet in der Fachzeitschrift "American Journal of Tropical Medicine and Hygiene", sie hätten möglicherweise einen Weg gefunden, der das möglich macht. Das Beste: Das Medikament dazu gibt es bereits - als Mittel gegen Würmer und Hautparasiten. Bei der Behandlung von Patienten im Senegal war aufgefallen, dass es offenbar auch Stechmücken tötet, sobald die das Blut der Patienten saugen. Jetzt sollen Langzeitstudien klären, wie effektiv das Mittel gegen Malaria wirkt.

An der Krankheit sterben nach Daten der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr eine dreiviertel Million Menschen - die meisten von ihnen sind Kleinkinder und Babies in Afrika.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Moskitos sollen durch Duftstoffe vom Stechen abgehalten werden

Meldung vom Freitag, 3. Juni 2011 - Moskitos auf eine falsche Fährte bringen. Das wollen Wissenschaftler jetzt schaffen und damit verhindern, dass sie Menschen stechen. Dazu muss man wissen: Die Stechmücken orten ihre Opfer durch deren ausgeatmetes Kohlendioxid. Im Fachmagazin "Nature" berichtet nun Wissenschaftler der Universität von Kalifornien, sie hätten Duftstoffe gefunden, die die Wahrnehmung der Moskitos störten.

Einer dieser Duftstoffe zum Beispiel ist das Aldehyd Butanal. Er hat einen stechenden Geruch und verhindert, dass ein Moskito den Atem des Menschen "erschnüffeln" kann. Die Wissenschaftler hoffen, dass sich dadurch die Verbreitung von Tropenkrankheiten wie Malaria reduzieren lässt. Sie wird von Stechmücken übertragen. - Nach Angaben des Roten Kreuzes sterben jedes Jahr fast eine Million Menschen an der Krankheit.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut