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Bakterienfilm schützt Ameisen beim Pilzezüchten

Meldung vom Mittwoch, 30. November 2011 - Wer Pilze züchtet, muss aufpassen, dass er nicht mal von einem schädlichen Pilz befallen wird. Das gilt zumindest für Blattschneiderameisen. Sie legen in ihren Nestern ausgedehnte Pilzgärten an.

Mit ihren Mundwerkzeugen zerschneiden sie Blätter und züchten darauf Leucoagaricus-Pilze. Die Ameisen gewinnen Nahrung. Der Pilz profitiert, weil er gepflegt und vor Konkurrenten geschützt wird.

Brasilianische Biologen haben jetzt herausgefunden, warum die Ameisen bei der Gartenarbeit nicht von anderen, schädlichen Pilzen infiziert werden. In den "Biology Letters" der britisch Royal Society berichten sie, dass ein Bakterienfilm am Körper der Tiere vor den Pilzen schützt. Entferne man ihn mit einem Antibiotikum, seien die Ameisen anfälliger für Infektionen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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