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Aus Hundertstel Strudelwurm wird neues Tier

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Ein Hundertstel ihrer Körpermasse reicht aus. Strudelwürmer haben eine so extreme Regenerationsfähigkeit, dass sich aus einem winzigen Teil ihres Körpers ein komplett neuer Wurm entwickeln kann. Forscher des Whitehead-Institutes in Cambridge haben jetzt herausgefunden, dass Stammzellen dafür verantwortlich sind, die sonst nur in frühen Embryonen vorkommen. Eine einzige dieser Zellen reiche aus, um einen kompletten neuen Wurm zu regenerieren.

Da es für die meisten Strudelwurm-Gene auch eine Entsprechung beim Menschen gibt, hoffen die Wissenschaftler, dass die Humanmedizin von den Erkenntnissen profitieren kann. Wenn es gelänge, diese Stammzellen beim Menschen gezielt anzuregen, könne geschädigtes Gewebe sich neu bilden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Kleber aus Kartoffelstärke sorgt dafür, dass Fenster sich selbst abdunkeln

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Ein Fenster, das sich bei starker Sonne automatich abdunkelt. Das haben Forscher der Universität Jena entwickelt. Es reagiert auf einfallende UV-Strahlung. Das Geheimnis liegt nach Angaben der Wissenschaftler im Kleber. Er basiere auf Kartoffelstärke, dem lichtempfindliche Farbstoffe beigemischt wurden. Das sogenannte Verschattungssystem biete sich als Ersatz für Rolläden an, zum Beispiel in Bürogebäuden. Der Jenaer Professor Thomas Heinze sagte, der Kartoffelstärke-Kleber solle künftig noch anders eingesetzt werden. Er sei nicht giftig und könne deshalb auch in der Medizin genutzt werden. Es gebe erste Versuche, den Kleber im menschlichen Körper einzusetzen. Getestet werde, ob auf dem Kleber Zellen wachsen können.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Seehunden sagt ihr Tastsinn, wie groß vorbeischwimmende Fische sind

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Seehunde wissen immer, ob sich eine Beute lohnt. Selbst wenn sie nichts sehen können, erkennen die Tiere durch ihre Barthaare wie groß ein vorbeischwimmender Fisch ist. Das fanden Forscher der Universität Rostock heraus. Im Fachmagazin "Journal of Experimental Biology" erklären sie, Seehunde könnten mit ihrem Tastsinn sehr detailliert Wasserwirbel wahrnehmen und so die Form und Größe eines Beutetiers erkennen. Das gelte auch, wenn sie nichts sehen oder hören könnten. In Tests mit einem Seehund, dessen Augen und Ohren verbunden waren, erprobten die Forscher ihre Theorie. Sie berichten, der Seehund habe unterschiedlich geformte Paddel nur mit Hilfe seiner Tasthaare erkennen können. Das liege daran, dass er die Wasserwirbel analysiert und daraus auf die Form schwimmender Objekte geschlossen habe. Seehunde könnten sozusagen den hydrodynamischen Fingerabdruck eines Objekts erkennen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Weltraumwetter soll vorhergesagt werden

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Was sie vorhaben, hat mit einem normalen Wetterbericht nicht mehr viel zu tun. Göttinger Wissenschaftler wollen ein europäisches Frühwarnsystem für das Weltraumwetter entwickeln. Nach Angaben der Universität Göttingen soll es bei starken Sonnenstürmen den Betrieb von Telekommunikations- und Navigationssystemen auf der Erde sichern. In den kommenden Jahren sei ein "Maximum an Sonnenaktivität" zu erwarten.

Sonnenstürme sind nach Angaben der Forscher eine Folge extrem schneller Gasausbrüche in der Atmosphäre der Sonne. Innerhalb eines Tages könnten diese Stürme die rund 150 Millionen Kilometer entfernte Erde erreichen, wo sie zum Beispiel als Polarlichter zu sehen seien. Das Frühwarnsystem solle es ermöglichen, rechtzeitige Maßnahmen zu treffen, um gefährdete Technologien zu sichern.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Schwedischer Forscher entdeckt neues Mineral

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Bislang unbekannte Pflanzen- oder Tierarten werden relativ häufig entdeckt, neue Minerale hingegen deutlich seltener. In Schweden ist nun aber eines hinzukommen. Erik Jonsson von der Universität Upsala erklärte, man sei in einem Bergwerk auf das neue Mineral gestoßen. Sein Team und er hätten ihm den Namen "Långbanshyttanit" gegeben. Nach Jonssons Worten kommt es nur in äußerst geringen Mengen vor. Er sagte Dradio Wissen, es sei trotzdem ein spannender Fund. Bislang sind rund 4.500 Mineralien bekannt, die sowohl von der Erde als auch aus dem Weltraum stammen, beispielsweise infolge von Meteoriteneinschlägen. In dem Gebiet um den Fundort in Schweden gibt es besonders viele Mineralienfunde, da die Region vor 1,9 Milliarden Jahren stark vulkanisch aktiv war.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut