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Cryptovenator hirschbergeri

Zufallsfund: Ältester Nachweis für Reptilien auf deutschem Gebiet

Meldung vom Dienstag, 14. Juni 2011 - Der Zufall ist manchmal das beste Forscherglück.

2002 hatte ein Spaziergänger bei Kusel in der Pfalz ein Knochenstück mit Zähnen entdeckt. Nun hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam den Fund ausgewertet. Das Ergebnis: Der Unterkieferknochen gehört zu einer neu entdeckten Reptilienart. Wie das Urweltmuseum "Geoskop" mitteilte, sollen die Tiere der Spezies "Cryptovenator hirschbergeri" vor rund 300 Millionen Jahren gelebt haben. Der Fossilienfund sei zugleich der älteste Beleg für Reptilien auf deutschem Gebiet.

Die Reptilienart sei nach dem amtierenden Landrat von Kusel, Winfried Hirschberger, benannt. Nach Angaben des Museums hat er sich für die Geologie in der Region eingesetzt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut