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Studie findet Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Computernutzung

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Die digitale Welt verführt.

Wissenschaftler des Weill Cornell Medical College in New York haben herausgefunden, dass Jugendliche, die viel Zeit vor dem Computer verbringen, auch häufiger Alkohol trinken. 264 Jugendliche wurden für die Studie befragt. Diejenigen, die angaben Alkohol zu trinken, waren in ihrer Freizeit häufig in sozialen Netzwerken unterwegs und luden Musik herunter. Wie die Forscher im Fachmagazin "Addictive Behaviours" schreiben, vergleichen sich Jugendliche in sozialen Netzwerken ständig mit Gleichaltrigen und ahmen deren Verhalten nach. So werde auch der Druck größer, Alkohol zu trinken. Außerdem animiere die Werbung für alkoholische Getränke im Internet die Jugendlichen zum Konsum. Die Wissenschaftler forderten nun Eltern dazu auf, genauer zu kontrollieren, welche Seiten ihre Kinder im Internet nutzen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Schweine anfällig für Ebolavirus

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Vorsicht, Schweine können der Überträger sein!

Die Rede ist von einer Form des Ebolavirus. Wie kanadische Wissenschaftler im Fachmagazin "Journal of Infectious Diseases" schreiben, kann sich das Virus in Schweinen reproduzieren und dann auf andere Tiere und Menschen übertragen werden. Untersucht wurde eine äußerst ansteckende und tödliche Form der Krankheit, die ihren Ursprung in der Demokratischen Republik Kongo hat. Die Forscher betonen, dass es wichtig sei, Tiere aufzuspüren, die Wirte des Ebola-Virus sein könnten. Nur so könne ein Ausbruch von Ebolafieber verhindert werden. Auch auf den Philippinen haben die Wissenschaftler Hinweise darauf erhalten, dass Schweine das Virus übertragen. Dort gebe es Bauern, die Anti-Körper entwickelt hätten.

Die Wissenschaftler wollen nun auf der Grundlage dieser Ergebnisse das Virus weiter erforschen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Interaktive Vorlesungen bringen mehr als Frontalunterricht

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Frontalunterricht in der Vorlesung ist nicht nur langweilig, sondern auch wenig effektiv. Das haben kanadische Forscher herausgefunden. Wie das Team der Universität von British Columbia im Fachmagazin "Science" schreibt, ist der Lerneffekt bei modernen Formen der Wissensvermittlung größer. Für die Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen mit jeweils 270 Studenten miteinander. Die eine Gruppe wurde von einem beliebten Professor frontal unterrichtet, der viele Jahre Lehrerfahrung hatte. Die andere Gruppe von einem Doktoranden, der folgendes ausprobierte: Die Studenten mussten während der Vorlesung in kleinen Gruppen immer wieder den Lernstoff diskutieren und Multiple-Choice Aufgaben dazu lösen. Außerdem konnten sie jederzeit Fragen stellen. Mit Erfolg: Bei einer vergleichenden Klausur schnitt die Gruppe deutlich besser ab. Sie beantwortete im Schnitt 74 Prozent der Fragen korrekt. Die andere Gruppe kam nur auf 41 Prozent.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hauskatzen verbreiten Krankheit unter Wildtieren

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Sie ist eine besondere Gefahr für schwangere Frauen. Die Toxoplasmose - ein Parasit, der häufig Katzen befällt. Beim Menschen kann er Infektionskrankheiten auslösen. Ungeborene Kinder können schwer geschädigt werden. Forscher der Universität von Illinois haben nun erforscht, wie sich die Krankheit verbreitet. Dabei fanden sie heraus, dass der Parasit unter anderem von Katzen an Wildtiere weitergegeben wird. In der Studie wurden mehrere hundert Mäuse, Kaninchen, Eichhörnchen und andere Tiere untersucht, die in einem Naturpark in Illinois wild leben. Die Kleintiere waren umso häufiger mit Toxoplasmose angesteckt, je näher sie an von Menschen genutzten Gebäuden lebten. Über die Ausscheidungen von streunenden Katzen verbreitete sich die Infektion aber auch in abgelegenere Regionen, wie die Wissenschaftler berichten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Bei mehr als der Hälfte der Paaren mit Kindern arbeiten beide Eltern

Meldung vom Freitag, 13. Mai 2011 - Kinder und trotzdem arbeiten? Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entscheidet sich über die Hälfte der Paare mit mindestens einem minderjährigen Kind mittlerweile dafür, dass beide Eltern arbeiten. Das klassische Rollenmuster, wonach der Vater arbeitet und die Mutter die Kinder betreut, bevorzugt laut den Statistikern ein Drittel der Paare. Weiter habe die Auswertung der Daten aus dem Jahr 2009 ergeben, dass bei elf Prozent der Fälle weder Vater noch Mutter arbeiteten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut