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Malaria: Schimpansen entwickeln im Alter eine Immunität

Meldung vom Mittwoch, 29. Mai 2013 - Schimpansen werden mit dem Alter immun gegen Malaria-Erreger.

Das haben Forscher vom Max-Planck- und vom Robert-Koch-Institut herausgefunden. Sie haben zwei Monate lang Kotproben von Schimpansen in der Elfenbeinküste untersucht.

Fast jedes Tier war in den zwei Monaten mindestens einmal mit Malaria-Erregern infiziert. Bei den älteren Tieren wurden allerdings deutlich weniger Erreger nachgewiesen als bei den jüngeren. Laut den Forschern sind die Verbreitungsmerkmale einer Malaria-Infektion bei Affen mit denen beim Menschen vergleichbar: Beide werden mit den Jahren immun.

Die Wissenschaftler haben auch den Kot von 30 toten Schimpansen untersucht. Keiner von ihnen war durch Malaria gestorben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Handy lässt sich umweltfreundlich mit Ameisensäure aufladen

Meldung vom Mittwoch, 29. Mai 2013 - Ständig muss ein Smartphone an die Steckdose.

Das nervige Aufladen könnte aber fast überflüssig werden, wenn man sein Handy nämlich mit Ameisensäure befüllen würde. Ein Physiker der Universität Umeå in Schweden hat ein Verfahren entwickelt, mit dem das problemlos möglich wäre. Dabei müsste das Handy mit Brennstoffzellen statt mit Batterien betrieben werden.

Schon jetzt kann man Ameisensäure-Brennstoffzellen kaufen. Sie sind aber realtiv schwach und kurzlebig. Mithilfe von Katalysatoren ließe sich das ändern. Denn sie reduzieren den Energieverlust von Brennstoffzellen und erhöhen ihre Leistung.

Ein Vorteil gegenüber Batterien: Das Aufladen dauert nur Sekunden - man muss einfach nur die Säure einfüllen. Ameisensäure kommt in mehreren Tieren und Pflanzen vor und wird von ihnen zur Verteidigung eingesetzt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Prinz-von-Asturien-Preis für Entdeckung des Higgs-Teilchens

Meldung vom Mittwoch, 29. Mai 2013 - Er gilt als die spanische Version des Nobelpreises - der Prinz-von-Asturien-Preis.

In diesem Jahr geht er an den britischen Physiker Peter Higgs, den Belgier Francois Englert und das Kernforschungszentrum Cern. Higgs und Englert hatten das Higgs-Teilchen in den 60er Jahren theoretisch vorhergesagt. Forscher des Cern hatten es im letzten Sommer mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers tatsächlich nachgewiesen. Für die Jury des Prinz-von-Asturien-Preises ist damit eines der tiefsten Rätsel der Physik gelöst.

Mit dem Higgs-Modell wird erklärt, wie Elementarteilchen als Grundbausteine der Materie ihre Masse erhalten. Das Higgs-Teilchen war 30 Jahre lang das einzige im Standardmodell der Physik, das noch nie experimentell nachgewiesen wurde.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Unverwüstlich: Pflanzen aus der Eiszeit wachsen wieder

Meldung vom Montag, 27. Mai 2013 - Moospflanzen können jahrhundertelang unter einem Gletscher schlummern - und dann wieder wachsen!

Darüber berichten kanadische Forscher im Fachmagazin "PNAS". Sie untersuchten Pflanzen, die nachweislich 400 Jahre lang unter einer dicken Schicht Gletschereis auf der Ellesmere-Insel des kanadisch-arktischen Archipels verborgen waren. Als die Pflanzen durch eine Eissschmelze wieder zum Vorschein kamen, sahen sie erstaunlich unversehrt aus. Dass sie es auch tatsächlich waren, bestätigte sich im Labor.

Die Moospflanzen verdanken ihr langes Leben demnach besonders widerstands- und wandlungsfähigen Zellen. Daraus könnten wie bei menschlichen Stammzellen verschiedene Gewebe hervorgehen. So seien die Pflanzen in der Lage, auch lange Trocken- und Kälteperioden zu überstehen.

DOI: 10.1073/pnas.1304199110

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Ratten können Augen in entgegengesetzte Richtung bewegen

Meldung vom Montag, 27. Mai 2013 - Ratten schielen.

Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts herausgefunden. In neuen Untersuchungen entdeckten sie, dass Ratten ihre Augen waagerecht und senkrecht oft gegenläufig bewegen. Es ist also nicht selten, dass zum Beispiel ein Auge nach oben blickt, während das andere nach unten schaut.

Die Wissenschaftler vermuten, dass die Ratten das nutzen, um sich vor Raubvögeln zu schützen. Demnach haben sie den Luftraum über sich permanent im Blick.

Für ihre Untersuchung hatten die Forscher winzige Kameras auf den Köpfen der Ratten befestigt, um die Augenbewegungen genau aufzuzeichnen.

Was die Nager können, ist bei Menschen nicht drin. Bei ihnen muss die Blickrichtung der Augen exakt aufeinander abgestimmt sein, um ein Objekt fixieren zu können.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

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by Dr. Radut