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China

Chinese führte vor 2300 Jahren aktives Leben mit Prothese

Meldung vom Dienstag, 16. April 2013 - Wenn das Bein kaputt ist, braucht man eine Prothese.

Das war offenbar auch schon im dritten Jahrhundert vor Christus so. In einem Grab in China haben Forscher neben einem Skelett ein Holzbein gefunden. Die Wissenschaftler halten es für die älteste funktionierende Beinprothese der Welt.

Sie haben nicht nur die Prothese, sondern auch das Skelett genauer untersucht und gelangten zu dem Schluss, dass der Mann nach einer Tuberkulose-Erkrankung stark verkrüppelt war. Sein Bein sei so krumm gewesen, dass er nicht mehr reiten konnte - damals ein großes Handicap. Darum habe sich der Mann mit Lederriemen die Holz-Prothese an den Oberschenkel geschnallt. Und das funktionierte: Das beweisen nach Ansicht der Forscher die Muskelansätze am Skelett. Sie zeigten, dass der Mann bis zu seinem Tod ein sehr aktives Leben geführt habe.

Der Bericht ist im Fachmagazin "Spektrum" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Kindersterblichkeit in China weiterhin hoch

Meldung vom Freitag, 24. Februar 2012 - Eine gute und eine schlechte Nachricht aus China. Die gute: Die Sterblichkeitsrate bei Kleinkindern hat sich seit dem Jahr 2000 um mehr als 60 Prozent verringert. Und die schlechte: Laut Zahlen des Gesundheitsministeriums starben im vergangenen Jahr 12 von 1.000 Säuglingen. Und durchschnittlich 15,6 von 1.000 Kleinkinder erlebten ihren fünften Geburtstag nicht. Damit liegt China weltweit auf Rang fünf bei der Säuglings- und Kindersterblichkeit.

Dem Gesundheitsministerium zufolge gibt es vor allem Probleme bei der medizinischen Versorgung von Müttern und Kindern in ländlichen Gebieten. Dort fehlten Kinderärzte und Gynäkologen. Außerdem seien im vergangenen Jahr mehr Fälle von Gebärmutterhalskrebs und ein Anstieg von Geburtsfehlern verzeichnet worden. Chinas Gesundheitsminister kündigte an, in den kommenden Jahren ein flächendeckendes Versorgungsnetz für Mütter und Kinder auszubauen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Gefundene Fossilien erweisen sich als Vorläufer der ersten Tiere

Meldung vom Freitag, 23. Dezember 2011 - Wir haben ja alle mal klein angefangen - nämlich mit einer einzigen Zelle. Und alles Leben auf der Erde ist wiederum aus einem gemeinsamen einzelligen Vorfahren entstanden. Zu verschiedenen Zeiten in der Erdgeschichte haben sich die Einzeller dann zusammengetan, um Vielzeller zu werden. Damit haben sie zum Beispiel die Grundlage für das Tierreich geschaffen. Diese Einschnitte in der Evolution sind aber kaum durch Fossilien belegt.

Ein internationales Forscherteam hat jetzt aber solche Fossilien im Süden Chinas entdeckt. Im Fachmagazin "Science" schreiben sie, die Funde seien 570 Millionen Jahre alt und wohl die unmittelbaren Vorfahren frühester Tiere. Das schlussfolgern die Forscher aus der Art der Zellteilung. Die erinnere nämlich sehr stark an die Embryonalentwicklung bei Tieren, da sich erst eine Zelle in zwei, dann in vier, später in acht und sechzehn Zellen teile.

Bei der Untersuchung der Fossilien halfen hochwertige Röntgenaufnahmen. Damit konnten die Forscher den genauen inneren Aufbau der sandkorngroßen fossilen Einzeller sichtbar machen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

China plant eigenes System zur Messung von Treibhausgasen

Meldung vom Mittwoch, 14. Dezember 2011 - China gilt als das Land mit dem größten CO2-Ausstoß weltweit. Die chinesische Regierung hat daran offenbar Zweifel. Zu ungenau seien die internationalen Messungen. Deshalb plant China nun, selbst Daten zur Emission von Treibhausgasen zu erheben und den eigenen Ausstoß genau zu berechnen. Das kündigte die Chinesische Akademie der Wissenschaften an.

Geplant sei, eigene Emissionsfaktoren festzulegen. Die Akademie ist der Ansicht, internationale Messungen würden die Standards der Technologien in entwickelten Ländern verwenden. Dadurch würden die Emissionen für China zu hoch angegeben. Mit den selbst gemessenen Werten will das Land nationale Ziele zur Reduktion von CO2 festlegen. Und sie sollen als Basis für künftige Verhandlungen dienen.

Bisher hat China noch kein internationales Abkommen zum Klimaschutz unterzeichnet.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Schädel zertrümmert - Chinesische Forscher finden Hinweise auf bislang älteste Körperverletzung

Meldung vom Dienstag, 22. November 2011 - Manche Straftatbestände sind im Prinzip so alt wie die Menschheit: Mord, Totschlag und heftige Schlägereien gab es schon immer.

Forscher der Akademie der Wissenschaften in Peking berichten, Beweise für die bisher älteste schwere Körperverletzung gefunden zu haben.

Es geht um ein Schädelbruchstück aus der chinesischen Provinz Guangdong. Nach Angaben der Forscher weist es Spuren von Gewalteinwirkung mit einem stumpfen Gegenstand auf. Mit großer Wucht habe vermutlich ein Schlag von rechts oben den Schädel getroffen und erhebliche Schäden angerichtet. Allerdings zeige die Wunde auch deutliche Spuren von Heilung. Der Mensch müsse mindestens noch ein halbes Jahr weiter gelebt haben.

Der Fund sei mindestens 130.000 Jahre alt. Der bisher älteste Nachweis einer Körperverletzung stammt aus Frankreich - von einem 36.000 Jahre alten Neandertalerschädel, auf den jemand eingestochen hatte.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut