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Japan

Japans Manager haben höheres Sterberisiko

Meldung vom Mittwoch, 7. März 2012 - Manager in Japan sterben relativ früh. Forscher der Medizinischen Hochschule in Kitasato begründen das damit, dass leitende Angestellte in Japan nicht die Zeit hätten, bei Symptomen rechtzeitig zum Arzt zu gehen.

Die Wissenschaftler verglichen die Sterbeurkunden von japanischen Männern aus den Jahren 1980 bis 2005. Das Ergebnis: Manager starben 1,7 Mal häufiger vor ihrem 60. Geburtstag als Büroangestellte, Vertriebsleute oder Beschäftigte in der Produktion. Und zwar nicht nur an Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt, sondern auch durch Suizid.

Die Zahl der Manager, die ihrem Leben selbst ein Ende setzten, stieg nach dem Jahr 2000. Die Selbstmordrate unter einfachen Angestellten blieb dagegen konstant. Die Mediziner vermuten als Grund dahinter eine Wirtschaftskrise, die Japan und seinen Managern in jenen Jahren zugesetzt habe.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Neue Berechnungen: Erdbeben in Tokio innerhalb der nächsten vier Jahre

Meldung vom Dienstag, 24. Januar 2012 - Schon innerhalb der nächsten vier Jahre wird es wohl kommen, nicht erst innerhalb der nächsten 30 Jahre: das nächste große Erdbeben in der japanischen Hauptstadt Tokio. Das sagen Forscher der dortigen Universität voraus. Sie widersprechen damit Berechnungen der Regierung. Diese hatte nach dem Beben im März vergangenen Jahres gewarnt, eine ähnliche Erschütterung werde sich mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit wiederholen - aber das könne noch bis zu 30 Jahre dauern.

70 Prozent Wahrscheinlichkeit haben auch die Forscher errechnet. Aber ihr Zeitrahmen ist kleiner: vier Jahre. Der Grund für die Abweichung: Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die kleineren Nachbeben im vergangenen Jahr auch das Risiko eines erneuten großen Bebens gestiegen ist. Diesen Faktor hatte die Regierung nicht beachtet.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Japaner entwickeln sich zu eingefleischten Singles

Meldung vom Montag, 28. November 2011 - Es sieht nicht gut aus für die Geburtenrate in Japan. Einer neuen Bevölkerungsstudie zufolge haben sechs von zehn Männern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren keine Partnerin. Bei den Frauen ist jede zweite Single. Und wie die "BBC" berichtet, sind viele von ihnen - nämlich jeweils ein Viertel - noch nicht einmal auf der Suche. Dabei hat Japan schon eine der niedrigsten Geburtenraten welweit. Auf 1.000 Einwohner kamen im vergangenen Jahr 7,3 Geburten. In Deutschland waren es 8,3.

Als Grund für ihr Singledasein nannten manche Geldmangel. Andere hielten es für unmöglich, jenseits der 25 noch einen geeigneten Partner zu finden. Viele Frauen gaben außerdem an, sie glaubten, dass ihnen das Leben als Single mehr liege als das einer verheirateten Frau.

An vielen aufregenden Affären kann das allerdings kaum liegen. Mehr als ein Viertel der Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 39 gaben an, noch nie in ihrem Leben Sex gehabt zu haben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Demografie: Immer weniger Japaner heiraten und bekommen Kinder

Meldung vom Mittwoch, 2. November 2011 - Ein Leben lang Single. Immer mehr Japaner werden unverheiratet und kinderlos bleiben. Das geht aus einer Studie des "Japan Center for Economic Research" hervor, die in Tokio vorgestellt wurde. Demnach werden im Jahr 2050 knapp ein Drittel der Männer und fast ein Viertel der Frauen nicht verheiratet sein und keine Kinder haben. Grund dafür sei der grassierende Pessimismus und fehlende Zukunfsperspektiven der Gesellschaft. Viele Japaner verdienten schlecht und würden deshalb keine Familie gründen. Hinzu käme, dass immer mehr japanische Frauen berufstätig seien und deshalb die Familienplanung hinten an stellten. Berufstätigkeit und Familie sei immer noch schwer zu vereinbaren, da viele Männer am traditionellen Rollenbild festhielten. Der Studie zufolge bedeutet die Abkehr von der Ehe, dass die Menschen auch keine Kinder bekommen, da uneheliche Kinder in Japan geächtet sind.

Die Wirtschaftsexperten warnen, keine Gesellschaft altere so schnell wie die japanische. Knapp 30 Millionen Japaner seien älter als 65. Das entspricht 23,3 Prozent der gesamten Bevölkerung. Deshalb sei es dringend notwendig, dass die Geburtenrate wieder steige.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Zeitung: Cäsium-137-Strahlung nach Fukushima 168 Mal so hoch wie nach Hiroshima

Meldung vom Donnerstag, 25. August 2011 - In Fukushima ist laut einem Zeitungsbericht 168 Mal mehr Cäsium 137 ausgetreten als nach der Explosion der Atombombe von Hiroshima.

Die Zeitung "Tokyo Shimbun" schreibt, seit der Tsunamikatastrophe im März seien in Fukushima 15.000 Terabecquerel des radioaktiven Stoffes freigesetzt worden. In Hiroshima seien es 89 Terabeqcerel gewesen. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen der Regierung. Die bezeichnet solche Vergleiche allerdings selbst als "irrational".

Cäsium 137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es setzt sich vor allem in Pflanzen ab und gelangt so in die Nahrungsmittelkette und zum Beispiel in Milch, Fleisch oder Fisch. Im menschlichen Körper verteilt es sich und kann Muskelgewebe und Nieren schädigen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut