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Asteroiden

NASA will Asteroiden fangen

Meldung vom Donnerstag, 11. April 2013 - Wie angelt man sich einen Asteroiden?

Diese Frage will die NASA beantworten. Die US-Raumfahrtbehörde plant, bis zum Jahr 2019 zum ersten Mal einen Asteroiden einzufangen - zumindest einen kleinen von bis zu zehn Metern Größe. Ziel ist es, den Asteroiden per Roboter in eine Umlaufbahn nahe dem Mond zu bringen. Dort könnten Astronauten ihn dann besuchen und Experimente machen. Die NASA bezeichnet die Mission als eine noch nie dagewesene technische Leistung. Sie verspricht sich davon Erkenntnisse, die dabei helfen, die Erde vor dem Einschlag von Himmelskörpern zu beschützen.

Das Vorhaben ist Teil des NASA-Haushaltsentwurfes. Der umfasst insgesamt 17,7 Milliarden Dollar.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Rund um die Erde gibt es weniger Asteroiden als gedacht

Meldung vom Freitag, 30. September 2011 - Ganz so häufig sind sie dann doch nicht. Asteroiden rund um die Erde. Die Zahl mittlerer und großer Sterntrümmer ist deutlich kleiner als bisher angenommen. Das geht aus Beobachtungen mit dem Infrarot-Teleskop "Wise" hervor. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA deuten die neuen Daten darauf hin, dass etwa 90 Prozent der großen Asteroiden in Erdnähe längst entdeckt sind. Bisher hatte man vermutet, dass man viele noch übersehen hätte. Als "groß" gelten Asteroiden ab einem Durchmesser von 1.000 Metern.

Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte das bedeuten, dass die Bedrohung durch Asteroiden etwas geringer ist als angenommen. Doch die NASA betont, der weitaus größte Teil der mittelgroßen Asteroiden sei bisher nicht aufgespürt - und ein solcher könnte leicht eine ganze Großstadt auf der Erde zerstören, wenn er an der falschen Stelle runterkomme.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Asteroiden-Gesteinsbrocken klären Herkunft von Meteroiten

Meldung vom Freitag, 26. August 2011 - Es sind nur ein paar hundert winzige Staubpartikel. Aber die haben den Wissenschaftlern gereicht, um eine seit langem offene Frage zu klären: Woher stammt die Art von Meteoriten, die am häufigsten auf unserem Planeten einschlagen?

Die Forscher untersuchten Gesteinsproben, die die japanische Raumsonde "Hayabusa" auf einem erdnahen Asteroiden eingesammelt hatte. Damit war sie im vergangenen Jahr zur Erde zurückgekehrt. Über die Ergebnisse der Analyse berichten nun mehrere Wissenschaftler-Teams im Fachmagazin "Science".

So konnten sie zum Beispiel belegen, dass die am häufigsten gefundenen Meteroiten Bruchstücke von einem bestimmten Typ steiniger Asteroiden im Sonnensystem sind. Das war schon länger vermutet worden. Bis zum jetzt erbrachten Beweis gab es allerdings auch Zweifel, weil die Asteroiden auf Teleskopaufnahmen anders aussehen als die auf der Erde eingeschlagenen Gesteinsbrocken.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Weltall: Erste hochaufgelöste Bilder des Asteroiden Vesta

Meldung vom Dienstag, 2. August 2011 - Ein Berg, ein Krater und mehrere Furchen - diese Motive sind auf den ersten hochaufgelösten Bildern des Asteroiden Vesta zu sehen, die von der Raumsonde "Dawn" aus gemacht wurden. Forscher des Max-Planck-Institutes für Sonnensytemforschung erklärten, die Fotos bestätigten offenbar die Annahme, dass ein gewaltiger Einschlag einen Krater in die Südhalbkugel Vestas gerissen habe.

Der Asteroid Vesta liegt 184 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Erste Aufnahmen waren bereits mit dem Weltraumteleskop "Hubble" gemacht worden. "Dawns" Kamerasystem soll nun erstmals Informationen über die Beschaffenheit der Oberfläche hervorbringen. In der kommenden Woche soll die Raumsonde deshalb noch näher an den Asteroiden herangeflogen werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Ein Asteroid würde China am schwersten treffen

Meldung vom Donnerstag, 30. Juni 2011 - China, Indonesien und Indien belegen die ersten drei Plätze. Und zwar auf einer Liste mit Ländern, die am stärksten betroffen wären, sollte ein Asteroid die Erde treffen. Diese Aufstellung haben britische Wissenschaftler der Universität Southhampton erarbeitet.

In der Liste stehen hauptsächlich entwickelte Länder wie Japan, die USA oder Italien. Das liegt daran, dass diese Länder die meisten Einwohner und gute Infrastrukturen haben. Dadurch wäre der Schaden dort am größten.

Ein Asteroiden-Einschlag gilt den Wissenschaftlern zufolge als das größte natürliche Katastrophenrisiko der Menschheit. Seit 1908 hat allerdings kein Asteroid mehr die Erde getroffen. Damals schlug der Gesteinsbrocken in einem russischen Wald ein, wo er nur wenig Schaden anrichtete.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut