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Depressionen

Mentale Störungen in den USA nehmen zu

Meldung vom Freitag, 17. Mai 2013 - Angstzustände, Aufmerksamkeitsschwäche, Depressionen - die Zahl der Kinder in den USA mit mentalen Störungen steigt.

Laut einer Studie der US-Gesundheitsbehörden leidet jedes vierte Kind zwischen 3 und 17 Jahren an mentalen Problemen. Am häufigsten sind Aufmerksamkeitsdefizite. Danach folgen Verhaltensstörungen, Angstzustände, Depressionen, Autismus und Tourette-Syndrom. Laut dem Bericht haben die meisten der betroffenen Kinder auch Schwierigkeiten in der Schule und Probleme, Freunde zu finden. Außerdem seien sie anfälliger für chronische Krankheiten wie Diabetes und Asthma.

Die Studie wertete Daten der Jahre 1994 bis 2011 aus. Die Wissenschaftler wollen jetzt mehr darüber herausfinden, warum die Störungen vermehrt auftreten. Ein Grund könnten umfangreichere Diagnosemöglichkeiten sein. Aber auch Faktoren wie mehr Chemikalien und Armut könnten eine Rolle spielen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hirnforschung: Von der Politik gefördert, von der Pharma-Industrie verlassen

Meldung vom Freitag, 12. April 2013 - Wenn Industriegesellschaften alt werden, dann gibt es immer mehr psychische Störungen wie Alzheimer, Demenz oder Depressionen.

Die USA und Europa stecken deshalb Milliarden in die Hirnforschung. Die EU hat das "Human Brain Project", die USA haben seit vergangener Woche das "BRAIN"-Projekt. Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt allerdings, dass sich die Pharmaindustrie aktuell immer mehr aus der Hirnforschung zurückzieht. Der Grund: Es gebe zu wenig Aussicht auf Erfolg. Die Medikamente, die es gibt, seien gut. Dass man bald noch bessere finde, die mehr Geld einbringen, sei sehr unwahrscheinlich. Reuters schreibt, die Durchbrüche in der Hirnforschung dürften noch Jahrzehnte dauern. Pharma-Firmen seien aber an kurzfristigen Gewinnen interessiert. Reuters geht allerdings davon aus, dass viele Firmen wieder einsteigen werden, falls die Forschung doch Erfolge bringe.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Depressionen: Wie Medikamente besser wirken könnten

Meldung vom Mittwoch, 7. März 2012 - Von ihren Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher einen wichtigen Impuls für die Behandlung von Depressionen. Die Wissenschaftler von einer Universität in Texas entschlüsselten, wie ein Molekül im Gehirn das Wachstum neuer Nervenzellen steuert - und dass Antidepressiva schneller wirken, wenn man die Arbeit dieses Moleküls unterdrückt.

Sie schreiben im "Jounal of Neuroscience", das Eiweiß Neurofibromin-1 verhindere normalerweise das unkontrollierte Wachstum von Nervenzellen im Erwachsenenalter. Werde seine Wirkung jedoch unterdrückt, entstünden neue Zellen im Gehirn. Im Tierversuch hätten so behandelte Mäuse ein weniger ausgeprägtes Angst- und Depressionsverhalten gezeigt. Außerdem hätten Antidepressiva bei diesen Tieren schneller gewirkt als bei Tieren der Kontrollgruppe.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Cholesterin-Senker helfen auch gegen Depressionen

Meldung vom Freitag, 24. Februar 2012 - Nebenwirkungen müssen nicht immer schlecht sein. Das haben jetzt Forscher der Charite Berlin und der Universität San Francisco festgestellt. Bei Patienten, die bestimmte Cholesterinsenker einnahmen, wurden auch Depressionen gemindert. Die Medikamente werden vor allem zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen eingesetzt.

Die Ergebnissse seien von großer Bedeutung, sagen die Wissenschaftler. Denn Depressionen verschlechterten die Genesungschancen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Wer depressiv sei, bewege sich zum Beispiel weniger und schütte mehr Stresshormone aus. Weitere Studien sollen nun klären, welche Mechanismen für diese positiven Nebenwirkungen verantwortlich sein könnten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Überstunden können möglicherweise zu Depressionen führen

Meldung vom Donnerstag, 26. Januar 2012 - Können Überstunden Depressionen auslösen? Eine nun im Fachjournal "PloS ONE" veröffentlichte Studie des "Finnischen Instituts für Arbeitsmedizin" und des "University College London" könnte diese These stützen. In einer Langzeituntersuchung mit mehr als 2.000 Angestellten britischer Behörden konnten die Forscher nachweisen, dass Menschen, die drei bis vier Überstunden täglich leisten, relativ gesehen häufiger an der Krankheit leiden.

Die Wissenschaftler räumen allerdings ein, sie könnten keine Erklärung für die Korrelation, also die wechselseitige Beziehung zwischen Depression und Überstunden geben. Es gebe aber aus anderen Untersuchungen Hinweise, dass Zeitmangel in der Familie zu mehr Konflikten und damit zu mehr Stresshormonen im Blut führen könne.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut