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Migräne

Studie legt Zusammenhang zwischen Migräne und Koliken bei Kindern nahe

Meldung vom Mittwoch, 17. April 2013 - Nicht nur Erwachsene leiden unter Migräne, auch Kinder.

In Paris forschen Wissenschaftler, woher diese Attacken in der Kindheit und Jugendzeit kommen. In einem Fachmagazin berichten sie, dass die Migräne etwas mit Koliken im Babyalter zu tun haben könnte, das sind schmerzhafte Darmkrämpfe.

Die Wissenschaftler befragten für ihre Studie Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren, die wegen Migräne in die Notaufnahme verschiedener Krankenhäuser gekommen waren. Mehr als 70 Prozent von ihnen hatten als Babys unter Koliken gelitten. In der Kontrollgruppe waren es nur rund 27 Prozent.

Die Forscher führen diesen Zusammenhang auf bestimmte Nervenenden im Darm zurück. Sie könnten ihrer Meinung nach bei Kindern mit Koliken genauso gereizt sein wie bei Migräne-Patienten.

Für die Studie wurden insgesamt 600 Kinder und Jugendliche befragt. Sie ist im Fachmagazin "The Journal of the American Medical Association" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Was löst Migräne aus? Forscher sagen, das lässt sich kaum vorhersehen

Meldung vom Montag, 8. April 2013 - Menschen, die an Migräne leiden, versuchen Alles, um eine Attacke zu verhindern.

Sie beobachten sich und versuchen Dinge zu vermeiden, die Kopfschmerzen auslösen könnten: Stress, Schlafmangel, Wein - Vieles kommt in Betracht.

Zu Vieles, sagen Wissenschaftler aus den USA. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass es nahezu unmöglich ist, die Auslöser für Migrane vorherzusagen. Denn: Es gebe zu viele Variablen, die sich beeinflussen. Neben den schon genannten Faktoren spielen auch Wetter, Ernährung, Bewegung und Hormone eine Rolle.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis: Selbst-Beobachtung bringt nicht nicht viel. Sie raten Patienten, die Spurensuche strategisch anzugehen - gemeinsam mit einem Arzt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Migräne-Vorbeugung: Sport genauso gut wie Medikamente

Meldung vom Montag, 10. Oktober 2011 - Um Migräne vorzubeugen, können Patienten genauso gut zur Sporttasche wie zu Medikamenten greifen. Wissenschaftler der Universität Göteborg haben das jetzt noch einmal bestätigt. Sie haben 91 Migräne-Patienten in drei Gruppen unterteilt. Ein Drittel von ihnen machte Sport, die anderen Entspannungstechniken, die letzte Gruppe bekam ein Medikament gegen Migräne. Nach einem Zeitraum von drei Monaten konnten die Wissenschaftler belegen, dass die Migräne-Fälle in allen Gruppen abnahmen. Bei der Prävention der Kopfschmerzschübe zeigten sich Sport und das Medikament als gleich wirksam.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Bewegung hilft gegen Migräne

Meldung vom Donnerstag, 25. August 2011 - Wenn der Kopf schmerzt, hilft Bewegung.

Besonders gegen Migräne ist Ausdauersport ein gutes Mittel. Das sagte der Neurologe Ulrich Wüllner von der Uniklinik Bonn in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur epd. Der Mediziner habe die Erfahrung gemacht und auch schon in Studien nachweisen können, dass bereits aktives Spazierengehen reiche. Auch eine Gewichtsreduktion habe positive Effekte.

Bis zu acht Millionen Deutsche leiden unter Migräne. Die starken Kopfschmerzen können durch Stress, Schlafmangel und Anspannung ausgelöst werden, aber auch durch bestimmte Lebensmittel wie Rotwein.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Bunte Brille als Migränetherapie?

Meldung vom Donnerstag, 26. Mai 2011 - Migränegeplagte, Finger weg von Tabletten, getönte Brillen helfen auch. Diesen Effekt haben Wissenschaftler zweier Universitäten in Michigan untersucht. Wie diese mitteilen, werden Brillen mit einer bestimmten Tönung bereits erfolgreich bei Migränepatienten eingesetzt. Wie sie funktionieren, wusste man bisher aber nicht. Deshalb haben die Forscher die Geplagten in Computertomografen gesetzt. In den Aufnahmen zeigte sich, dass die speziell auf die Patienten abgestimmten Gläser die Gehirnaktivität veränderten.

Bei manchen Menschen können laut den Forschern visuelle Reize wie Streifen Migräne auslösen. Wenn sie intensive Muster betrachten, sind bestimmte Hirnregionen ungewöhnlich aktiv. Mit der Brille sei dieser Effekt weniger stark gewesen. Ob die Gläser auch helfen, wenn man gerade kein grelles Gitter oder Streifenmuster betrachtet, wurde allerdings nicht gesagt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut