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Ameisen

Warum Wespen Ameisen durch die Gegend fliegen

Meldung vom Mittwoch, 30. März 2011 - Warum tragen Wespen manchmal Ameisen durch die Luft? Dieses Verhalten konnten Forscher der Victoria Universität in Wellington beobachten. Die Wissenschaftler erklären das Benehmen der Wespen so: Beide Tierarten konkurrieren um Kadaver als eiweißreiche Nahrungsquellen. Wenn Wespen Ameisen in der Nähe einer Tierleiche sehen, packen sie ihre Rivalen und tragen sie weg. Je mehr Ameisen sich versammeln, desto weiter fliegen die Wespen mit ihnen davon. Die Wespen können schnell wieder zum Kadaver zurückfliegen und bekommen so mehr davon ab. Diese Taktik funktioniert für die Insekten besser, als die Ameisen zu töten. Die sondern nämlich ein Gift ab, wenn sie verletzt werden, dass den Wespen schaden kann.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Alte Ameisen bekommen altersgerechten Job

Meldung vom Dienstag, 11. Januar 2011 - In Rente gehen alte Ameisen zwar nicht, aber sie bekommen offenbar einen altersgerechten Job. Wenn ihre Mundwerkzeuge mit der Zeit stumpf werden, verlassen Blattschneider-Ameisen das Schneideteam und werden zu Transporteuren. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler der Universität Oregon im Fachblatt "Behaviour Ecology and Sociobiology". Sie haben bei einer Ameisen-Kolonie die Abnutzung der Beißwerkzeuge, der so genannten Mandibeln, untersucht. Das Ergebnis: Ameisen, deren Mandibeln zu 90 Prozent abgenutzt waren, seien nur noch in Reihen der Transporteure zu finden gewesen. Dieser Wechsel erfüllt nach Ansicht der Forscher auch einen sozialen Zweck: Die Alten seien weiter wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft. Und dass sie in der Lage sind, verschiedene Aufgaben zu übernehmen, verlängere ihre Lebenserwartung.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Spanische Ameisen akzeptieren nur eine Königin, britische auch mehrere

Meldung vom Mittwoch, 3. November 2010 - Es kann nur eine geben. Das ist offenbar das Motto spanischer Ameisen, wenn es um ihre Königin geht. Das haben Wissenschaftler der Universität Leicester herausgefunden. Die Biologen untersuchten dazu Ameisen-Nester in verschiedenen Ländern und beobachteten den regionalen Unterschied: Wenn spanische Arbeiter-Ameisen entschieden haben, wer in Zukunft für Nachkommen sorgen soll, dann küren sie diese Ameise zur Königin und töten Rivalinnen sofort. Britische Ameisen verhielten sich nach der Kür hingegen eher passiv und waren bereit, mehreren Königinnen gleichzeitig zu dienen. Ob das unterschiedliche Verhalten genetisch oder durch andere Nahrung begründet ist, wollen die Forscher als nächstes herausfinden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Nektar für Ameisen: Forscher finden heraus, wie Limabohne sich gegen Schädlinge wehrt

Meldung vom Mittwoch, 29. September 2010 - Nektar soll nicht immer nur Bienen betören. Manche Pflanzen produzieren ihn auch, um Ameisen anzulocken, die dann ihre Feinde fressen, zum Beispiel Raupen. Dazu schwitzen die Pflanzen den Nektar auf Stengeln und Blättern aus. Forscher vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena untersuchten nun anhand der Limabohne, wie dieser Nektarfluss außerhalb der Blüte gesteuert wird: durch ein Eiweiß, das auf langwelliges, sprich: rotes Licht reagiert. Es sorgt dafür, dass die Limabohne den Nektar an Blättern und Stengel dann ausschwitzt, wenn besonders viele Raupen und Grashüpfer zu erwarten sind: nämlich tagsüber. Zu lesen ist der Bericht im Fachblatt "PNAS".

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Ameisen können ihre Königin riechen

Meldung vom Freitag, 23. Juli 2010 - Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Genau wie die sprichwörtlichen Mäuse benehmen sich auch Ameisen anders, wenn ihre Königin nicht in der Nähe ist. Forscher der Universität Kopenhagen haben nun nachgewiesen: Arbeiterinnen nehmen die Gegenwart der Ameisenkönigin über Duftstoffe wahr. Ist keine da und können die einfachen Ameisen sie deshalb nicht riechen, beginnen sie, selbst Eierstöcke auszubilden und Eier zu legen. Normalerweise sind die Arbeiterinnen unfruchtbar und allein die Königin ist für die Fortpflanzung zuständig. Für ihre Studie entwickelten die Kopenhagener Wissenschaftler einen synthetischen Stoff, der dem Duft von Ameisenköniginnen entspricht. Er erzielte die gleiche Wirkung. Die Wissenschaftler konnten also die Anwesenheit der Königin simulieren.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut