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Parkinson

Parkinson: neuer Hirnschrittmacher-Typ erstmals implantiert

Meldung vom Mittwoch, 10. November 2010 - Das Gerät ist so klein wie eine Streichholzschachtel - für viele Parkinsonpatienten aber könnte es das Leben verändern. Denn es soll die Reize liefern, die durch die Krankheit nicht zustande kommen - und zwar präziser als bisherige Hirnschrittmacher. An Parkinson Erkrankte leiden unter anderem daran, dass ihre Hände unkontrolliert zittern. Außerdem sind ihre Bewegungen stark verlangsamt. Ursache der Symptome ist, dass die Signalleistungen im Gehirn nicht mehr richtig funktionieren, weil ein Botenstoff fehlt. Das neuartige Implantat soll hier helfen. Es hat doppelt so viele Kontakte zum Gewebe wie bisher eingesetzte Geräte. In der Universitätsklinik Köln wurde der streichholzschachtelgroße Schrittmacher zum ersten Mal einem Patienten eingesetzt. In den kommenden Monaten sollen weitere zehn bis zwölf Patienten folgen. Wissenschaftler hoffen, dass damit nicht nur die typischen Symptome gelindert, sondern auch Nebenwirkungen vermieden werden können.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher finden möglichen Therapie-Ansatz für Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson

Meldung vom Donnerstag, 9. September 2010 - Man könnte sagen, dass sie dem Verkehrsleitsystem der Nervenzellen auf die Spur gekommen sind. Forschern der "Univerity of Georgia" ist es gelungen, ein Enzym zu identifizieren, dass die Bildung chemischer Signalstoffe anregt. Auf diese Weise sorgt es dafür, dass wichtige Moleküle im Nerven-Netzwerk einer jeden Zelle an die richtige Stelle transportiert werden. Diese schienenähnliche Konstruktion aus kleinsten, hohlen Strukturen - sogenannte Mikrotubuli - waren der Wissenschaft bereits seit 1983 bekannt. Unklar war bisher, wie dort der Transport geregelt wird. Mangelt es an Verkehrsschildern für Moleküle, kann es zu neurologisch bedingten Krankheiten kommen. Die Wissenschaftler hoffen nun, einen neuen Ansatz zu deren Heilung gefunden zu haben. Dazu müsste es gelingen, die Aktivität des Enzyms etwa durch Medikamente zu regeln. Dies wäre ein Schritt zur möglichen Therapie von Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson.

Quelle: DRadio Wissen

Parkinson: Forscher finden Hinweis auf verursachendes Gen

Meldung vom Montag, 16. August 2010 - Ein Wissenschaftler der Universität Washington hat einen neuen Hinweis für eine künftige Parkinson-Behandlung entdeckt. Seine Vermutung: Eine Genregion, die mit dem Immunsystem in Zusammenhang steht, könnte eine wichtige Rolle beim Ausbruch der Krankheit spielen. Sie hilft dem Körper, bei der Immunabwehr zwischen Eindringlingen und dem eigenen Gewebe zu unterscheiden. Das könnte bedeuten, dass Infekte oder Entzündungen Parkinson hervorrufen oder verschlimmern könnten. Für seine Langzeit-Studie untersuchte der Forscher 2.000 Parkinson-Patienten und 2.000 gesunde Menschen. Er verglich klinische, genetische und Umwelt-Faktoren, die den Ausbruch und das Fortschreiten der Krankheit beeinflussen können. Die Studie ist im Fachmagazin "Nature Genetics" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen

Parkinson: Neue Erkenntnisse zu Bewegungsstörungen

Meldung vom Donnerstag, 22. Juli 2010 - Warum haben Parkinson-Patienten Probleme sich zu bewegen? Amerikanische und portugiesische Forscher sind dieser Frage nachgegangen. Dabei stellten sie fest, dass bei Menschen mit Parkinson offenbar ein Start-Stopp-Schalter im Gehirn für das Erlernen von Bewegungen nicht richtig funktioniert. Das haben die Wissenschaftler in einem Versuch mit Mäusen herausgefunden, den sie im Fachblatt "Nature" beschreiben. Die Mäuse mussten lernen, einen Hebel so oft zu drücken, bis sie ein Zuckerstück bekamen. Dabei beobachteten die Forscher das Gehirn der Mäuse. Das Ergebnis: Zu Beginn der Bewegung war eine bestimmte Hirnregion besonders aktiv - am Ende der Bewegung eine andere. Und: Es waren genau die Hirnregionen beteiligt, die bei Parkinson-Patienten geschädigt sind. Außerdem stieg bei den Mäusen die Produktion des Botenstoffes Dopamin stark an. Bei Parkinson-Patienten ist die Dopamin-Produktion gestört. Die Wissenschaftler sehen darin eine Erklärung dafür, warum Menschen mit Parkinson den Anfang und das Ende von Bewegungen nicht richtig steuern können.

Quelle: DRadio Wissen

Parkinson: Früherkennungstest für impulsive Verhaltensstörung

Meldung vom Mittwoch, 23. Juni 2010 - Für manche Parkinson-Patienten ist ihre Krankheit gleich doppelt tückisch. Zum einen leiden sie unter der typischen Schüttellähmung, die durch einen Mangel des Gehirnbotenstoffs Dopamin verursacht wird. Zum anderen lösen die Medikamente, die diese Symptome mildern, bei fünf bis zehn Prozent der Kranken auffällige Verhaltensänderungen aus: Sie verlieren beispielsweise das Maß für den Umgang mit Geld und verspielen ihr Vermögen oder reizen ihre Kreditkarte bis aufs Letzte aus. Britische Forscher haben einen Verhaltenstest entwickelt, der helfen soll, gefährdete Patienten frühzeitig zu erkennen: Sie verhalten sich bereits auffällig, wenn sie die im Test gestellten Aufgaben bewältigen sollen. Verglichen wurde das in der Studie mit dem Verhalten gesunder Menschen oder von Parkinsonpatienten ohne die Störung. Die Forscher schlagen vor, diese Patienten mit Wirkstoffen zu behandeln, die auch bei anderen Störungen mit impulsiven Verhaltensweisen angewandt werden.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut