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Herzinfarkt

Säugetier-Herzen können sich nach der Geburt regenerieren

Meldung vom Donnerstag, 24. Februar 2011 - Wer einen Herzinfarkt hatte, trägt danach Schäden am Herz davon. Bei Neugeborenen kann sich das Organ aber noch regenerieren. Das schreiben US-Mediziner im Fachjournal "Science". Sie untersuchten Mäuse in ihren ersten Lebenstagen; und stellten fest: Das Herz kann sich noch bis zu einer Woche nach der Geburt selbst heilen. Das sei aber nur in dieser kurzen Zeitspanne möglich. Wenn das Herz älter werde, vergesse es sozusagen, wie das geht. Die Forscher wollen nun einen Weg finden, das Herz wieder daran zu erinnern. Diese Regenerationsfähigkeit gebe es auch bei anderen Tieren wie Fischen und Amphibien. Mit den neuen Erkenntnissen könne es vielleicht möglich sein, eine neue Behandlungsmethode für Herzkrankheiten beim Menschen zu entwickeln.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Nach Herzinfarkt: Knochenmark statt Nabelschnurblut

Meldung vom Dienstag, 22. Februar 2011 - Stammzellen können zur Heilung beitragen. Sie kommen unter anderem im Nabelschnurblut, im Fettgewebe und im Knochenmark vor. Wissenschaftler der Universität Rostock haben herausgefunden, dass es für die Behandlung entscheidend sein kann, woher die Stammzellen kommen. Nach Herzinfarkten seien Zellen aus dem Knochenmark wesentlich effektiver als die aus Nabelschnurblut. Die Versuche wurden an Mäusen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut weniger vom Enzym Endoglin produzieren als die aus Knochenmark und Fettgewebe. Endoglin kann das Absterben von erkranktem Gewebe aufhalten. Das könne, sagen die Forscher, langfristig zur Heilung eines kranken Herzens nach einem Infarkt beitragen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Bakterien lösen womöglich Gefäßverkalkung aus

Meldung vom Donnerstag, 6. Januar 2011 - Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Haupttodesursache in Industrieländern. Ausgelöst werden sie durch Arteriosklerose, also Gefäßverkalkung. Nun haben US-amerikanische Forscher der Columbia University in New York Bakterien entdeckt, die die Verkalkung möglicherweise auslösen. Bisher gab es darauf nur Hinweise. Den Angaben zufolge ist es erstmals gelungen, aus den Ablagerungen verkalkter Gefäße lebende Bakterien zu isolieren. Es handle sich um ein Bakterienart, die häufig bei Lungenentzündungen und Blutvergiftungen gefunden wird. Die Bakterien waren gegen verschiedene Antibiotika resistent. Zudem zeigte sich, dass sie in bestimmten Blutzellen überleben können - während andere Erreger zerstört werden. Die Vermutung der Forscher: Die Bakterien benutzen die Blutzellen als eine Art trojanisches Pferd und verteilen sich mit ihnen im gesamten Blutkreislauf. Um diese These zu überprüfen, seien allerdings noch weitere Untersuchungen nötig.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Diabetiker haben höheres Herzinfarkt-Risiko

Meldung vom Montag, 13. Dezember 2010 - Mehr Zeit, weniger Fachchinesisch und vor allem Aufklärung. Das fordert der Mediziner Professor Diethelm Tschöpe für den Arztbesuch von Diabetes-Patienten. Denn Diabetiker hätten ein höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Allein die Tatsache Diabetiker zu sein, hebe das Risiko auf das eines Patienten, der schon mal einen Herzinfarkt hatte. Nur etwa 15 Prozent der Diabetiker wüssten das aber. Um seine Forderung öffentlich zu machen, hat sich der Mediziner in der Zeitschrift "Diabetes Ratgeber" an seine Ärztekollegen gewandt. Sie müssten betroffene Patienten über das höhere Herzinfarktrisiko aufklären.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Trinkgelage verdoppeln laut Studie Herzinfarkt-Risiko

Meldung vom Mittwoch, 24. November 2010 - Wer öfter mal einen über den Durst trinkt, dem geht es am nächsten Tag vermutlich schlecht. Aber nicht nur das: Regelmäßige Trinkgelage verdoppeln auch das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt. Das berichten französische Forscher im "British Medical Journal". Sie verglichen die Trinkgewohnheiten in Frankreich und Nordirland. Dafür beobachteten sie zehn Jahre lang in drei französischen Städten sowie in Belfast den Alkoholkonsum von 1.000 Männern. Alle waren bei Studienbeginn zwischen 50 und 59 Jahre alt und hatten keine Herzerkrankungen. Die Forscher fanden heraus, dass sich die in einer Woche konsumierte Alkoholmenge in beiden Ländern ähnelt. In Frankreich tranken die Testteilnehmer sie aber eher über die Woche verteilt, in Nordirland fast nur am Samstag. Nach Angaben der Wissenschaftler gab es bei den dortigen Testteilnehmern beinahe doppelt so viele Fälle von Herzversagen. Das könne auch mit der Art des Alkohols zusammenhängen: In Frankreich trinke man mehr Wein, in Nordirland Bier und harten Alkohol.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut