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Herzinfarkt

HIV-Patienten herzinfarktgefährdet

Meldung vom Freitag, 22. April 2011 - Menschen, die das HI-Virus in sich tragen, laufen eher Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden als Gesunde. Dieses Risiko bestehe auch dann, wenn die Patienten ursprünglich keine Herz-Risiko-Patienen seien, haben US-amerikanische Forscher herausgefunden. In der Fachzeitschrift "Archives of Internal Medicine" erklären sie, dass sich das Herzinfarkt-Risiko erhöhe, je weiter das Virus sich entwickle.  Die Wissenschaftler führten Studien mit mehr als 8.000 Erwachsenen durch. Sie beobachteten deren gesundheitliche Entwicklung mehr als sieben Jahre lang. Warum die HIV-Infektion direkt mit dem Herzinfarkt-Risiko zusammenhängt, ist noch unklar. Es sei aber möglich, so die Forscher, dass neben dem Virus auch HIV-spezifische Medikamente und Mangelernährung Ursachen dafür sein könnten. Die Botschaft allerdings sei klar, so die Wissenschaftler: bei jedem HIV-Patienten müsse vermehrt auf Herzinfarkt-Risiko geachtet werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Spritze soll Herzinfarkt-Folgen mildern

Meldung vom Dienstag, 19. April 2011 - Die Forscher sprechen von dem möglicherweise größten Durchbruch, den es je gegeben hat. Und meinen damit eine Spritze, die angeblich die Folgen eines Herzinfarktes mildern kann. Einen Herzinfarkt erleidet man dann, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verstopft und das Gewebe nicht länger mit Sauerstoff versorgt wird. Selbst wenn es gelingt, die Blutzufuhr wiederherzustellen, droht weiterhin Gefahr. Denn das Immunsystem greift dann die vorübergehend unterversorgten Zellen an und löst so schwere Entzündungen aus. Ein internationales Forscherteam hat nun ein Enzym ausgemacht, das an dieser Reaktion des Immunsystems beteiligt ist. Und es entwickelte einen Antikörper, der das Enzym ausschaltet. Wie die Wissenschaftler in der Online-Ausgabe von "PNAS" schreiben, haben sie ihre Erkenntnisse bisher nur an Tieren und menschlichen Blutproben getestet. Da habe das Verfahren aber funktioniert.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Fetter Fisch beugt Diabetes und Herzinfarkt vor

Meldung vom Samstag, 26. März 2011 - Der Verzehr von fetthaltigem Fisch kann das Risiko senken, an Diabetes 2 oder an einem Herzinfarkt zu erkranken. Das geht aus einer Studie von US-Forschern hervor. Sie haben 330 Yup'ik Eskimos untersucht. - Das sind die Ureinwohner Alaskas. Sie essen im Schnitt 20 mal mehr Fisch als der durchschnittliche US-Amerikaner. Im Blut der untersuchten Eskimos maßen die Forscher deutlich weniger Triglyceride und C-reaktive Proteine, die als Indiz für ein erhörtes Herzinfarktrisiko gelten. Außerdem litten nur 3,3 Prozent der Untersuchten unter Diabetis 2, umgangssprachlich auch Altersdiabetes genannt. Das ist deutlich weniger als im nationalen Durchschnitt der USA. Das schrieben die Wissenschaftler dem bevorzugten Verzehr von Lachs und Sardinen zu. Dadurch sei der Wert von Omega-3-Fettsäuren im Blut der Probanden hoch gewersen, was positiv ist. Die Forscher wollen nun in weiteren klinischen Studien herausfinden, ob sich die Ergebnisse verallgemeinern lassen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher finden 13 neue Herzinfarkt-Gene

Meldung vom Montag, 7. März 2011 - "Viel mehr Menschen als bislang bekannt tragen die erbliche Veranlagung zum Herzinfarkt in sich." Das sagte der Lübecker Professor Heribert Schunkert bei der Präsentation von neuen Forschungsergebnissen. Zusammen mit einer Gruppe internationaler Wissenschaftler hat er herausgefunden, dass erbliche Faktoren das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden stärker beeinflussen, als bisher angenommen. Nach der Untersuchung von 87.000 Probanden weltweit kamen die Forscher zu dem Schluss, dass es 13 bisher unbekannte Herzinfarkt-Gene gibt. Im Fachmagazin "Nature Genetics" schreiben sie, dass diese Gene eine ähnlich wichtige Rolle spielen, wie bereits bekannte Faktoren, die das Herzinfarktrisiko erhöhen. Dazu gehören Bluthochdruck, Zigarettenkonsum und Übergewicht.

Die Wissenschaftler arbeiten seit einiger Zeit an einem Test, mit dem das Infarktrisiko eines Menschen festgestellt werden kann. Der Herzinfarkt ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Europaweit sterben daran jedes Jahr rund 750.000 Menschen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Luftverschmutzung steigert Herzinfarkt-Risiko

Meldung vom Freitag, 25. Februar 2011 - Er ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland: der Herzinfarkt. Forscher aus Basel in der Schweiz haben jetzt untersucht, was einen Herzinfarkt auslöst. Dabei raten sie im Fachmagazin "The Lancet", einen Faktor stärker in den Mittelpunkt zu rücken als bisher - nämlich die Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr. Sie sei fast genauso oft Auslöser für Herzinfarkte wie zu viel Stress, fettes Essen oder Überanstrengung. Um Herzinfarkte zu verhindern, ist es deshalb nach Meinung der Wissenschaftler nötig, dass die Politik Luftverschmutzung stärker bekämpft. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut