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Sauerstoffmangel

Bakterium zeigt Todeszonen im Meer an

Meldung vom Montag, 15. April 2013 - Es klingt ein bisschen nach Horrorfilm: Bakterium zeigt Todeszone an - spielt sich aber in der Ostsee ab.

Forscher aus Warnemünde haben ein in dem Gewässer bisher unbekanntes Bakterium entdeckt, das künftig als eine Art Anzeiger für sauerstoffarme Zonen dienen könnte. Als Folge des Klimawandels gibt es immer mehr Meeresgebiete, in denen Sauerstoffmangel herrscht. In diesen Todeszonen ist kein höheres Leben mehr möglich - Fische können dort zum Beispiel nicht leben.

Wie die Forscher in dem Fachmagazin "Applied Environmental Microbiology" schreiben, kommt das Bakterium namens SUP05 in allen bisher untersuchten Todeszonen vor. Es hat sich offenbar auf den Abbau teilweise hochgiftiger Schwefelverbindungen spezialisiert, die bei zu wenig Sauerstoff entstehen. Das zeigten DNA-Proben.

Die Wissenschaftler wollen jetzt herausfinden, welle Rolle das Bakterium für die Stoffkreisläufe in der Ostsee spielt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut