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Krebs

Weniger Krebstote in der EU - aber bei Frauen steigt die Todesrate bei Lungenkrebs

Meldung vom Mittwoch, 9. Februar 2011 - Es gibt weniger Krebstote in der Europäischen Union. Das ist die gute Nachricht. Die Schlechte: Einige Krebsarten sind sogar noch lebensbedrohlicher. So sterben immer mehr Frauen an Lungenkrebs. Das zeigen Berechnungen von Forschern der Universitäten in Madrid und Lausanne. Demnach wird es im laufenden Jahr in der EU schätzungsweise 1,3 Millionen Krebstote geben. Im Vergleich zu 2007 hieße das, dass sieben Prozent weniger Männer und sechs Prozent weniger Frauen an Krebs sterben. Das schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin "Annals of Oncology". Die sinkenden Sterberaten seien vor allem besseren Heilungserfolgen zu verdanken. So würden Brustkrebs bei Frauen sowie Darmkrebs bei Männern eher geheilt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Allergien beugen mitunter Krebs vor

Meldung vom Montag, 7. Februar 2011 - Allergien können offensichtlich auch nützlich sein. Das behaupten US-amerikanische Forscher der Universität von Illinois in Chicago. Sie haben in einer Studie herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Allergien und einer bestimmten Krebsart gibt. Umso mehr Allergien jemand hat, so ihre Ausage, umso besser ist er vor sogenannten Gliomen geschützt - das sind Tumore, die sich vor allem im Gehirn, aber auch im Rückenmark oder im Auge bilden. Für ihre Untersuchung werteten die Wissenschaftler Material von fast 1.000 Patienten aus. Sie erklärten, ihre Studie zeige einen Zusammenhang zwischen dem Immunsystem von Allergikern und dem Risiko ein Gliom zu bekommen. Bei bösartigen Gliomen beträgt die Lebenserwartung trotz Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie zurzeit meist nur wenige Jahre.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie belegt Wirksamkeit von Marihuana-Wirkstoff gegen Krebs

Meldung vom Donnerstag, 3. Februar 2011 - Dass Marihuana gegen Schmerzen hilft, ist bekannt. Offensichtlich ist der Wirkstoff THC aber auch für die Krebstherapie geeignet, und zwar in Kombination mit dem Wirkstoff Temozolomid. Dabei handelt es sich um ein gängiges Krebsmedikament, auf das aber sehr viele Gehirntumore - sogenannte Glioblastome - irgendwann nicht mehr ansprechen. In Tierversuchen konnten Forscher der Universität Complutense in Madrid nun zeigen, dass der Marihuana-Wirkstoff THC hier helfen könnte. Zusammen mit dem herkömmlichen Krebspräparat Temozlomid sorgte er dafür, dass die Gehirntumore bei Ratten deutlich kleiner wurden. Die Wissenschaftler verbinden mit ihrer Entdeckung große Hoffnungen. Denn Glioblastome gehören zur häufigsten und aggressivsten Art von Gehirntumoren, die bei Erwachsenen auftreten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Tumore: Warum sind manche bösartig und andere nicht?

Meldung vom Donnerstag, 6. Januar 2011 - Krebs ist nicht gleich Krebs - das wissen Mediziner schon lange. Bei manchen Typen stehen die Heilungschancen sehr gut, andere Tumoren wachsen dagegen sehr schnell und verteilen sich in umliegendes Gewebe. Warum das so ist, haben jetzt Biochemiker von der Universität Montreal herausgefunden. Sie untersuchten in verschiedenen Tumortypen die Wirkung eines Moleküls namens PML. Es verlangsamt die Zellteilung. Damit hat es eine wichtige Funktion, denn Tumore entstehen dadurch, dass sich sich abnormale Zellen übermäßig oft teilen und zusammen einen Knoten bilden. Die Forscher fanden heraus, dass gutartige Tumorzellen sehr viel PML produzieren. Es sorgt dafür, dass der Knoten nur ganz langsam wächst. Bei bösartigen Tumoren dagegen fehlt PML - so können die Zellen sich unkontrolliert vermehren und in andere Teile des Körpers streuen. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte man anhand des Moleküls künftig schneller herausfinden, ob ein Tumor bösartig ist oder nicht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Krebs macht den Deutschen am meisten Angst

Meldung vom Mittwoch, 10. November 2010 - Die Deutschen fürchten sich am meisten vor Krebskrankheiten. Das ergab eine Studie der Krankenkasse DAK. Demnach haben mehr als zwei Dritttel der Deutschen Angst vor einer Tumorerkankung. Laut DAK gehen etwa die Hälfte aller Männer nicht zur Krebsvorsorge-Untersuchung. Bei den Frauen lässt sich ein Viertel nicht regelmäßig durchchecken. Obwohl die häufigste Todesursache schwere Herzkrankheiten sind, fürchten sich nur etwa die Hälfte der Befragten vor einem Schlaganfall. Ebenso viele gaben an, vor Unfällen mit schweren Verletzungen und Alzheimer Angst zu haben. Allen Sorgen zum Trotz fühlen sich etwa 85 Prozent der 3000 Studienteilnehmer derzeit gesund. Dabei zeigten sich regionale Unterschiede: Während in Bremen nur neun Prozent ihren Gesundheitszustand als eher schlecht oder sehr schlecht einschätzten, waren es in Berlin 21 Prozent.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut