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Türkei

Forscher schauen im türkischen Vansee 400.000 Jahre zurück in die Vergangenheit

Meldung vom Montag, 4. April 2011 - Einen tiefen Blick in die Vergangenheit haben Forscher der Universität Bonn erhalten.

Sie bohrten zusammen mit internationalen Kollegen 220 Meter tief im Grund des türkischen Vansees. Dabei förderten sie Ablagerungen der vergangenen 400.000 Jahre zutage. Heute wollen die Forscher erste Ergebnisse auf einem geowissenschaftlichen Kongress in Wien präsentieren. Nach Angaben der Uni Bonn zeigen erste Stichproben, dass das Klima dramatisch schwankte. Außerdem seien gewaltige Vulkanausbrüche nicht selten gewesen, auch Erdbeben hätten die Region erschüttert. Und: der heute lebensfeindlich salzhaltige Vansee sei früher ein Süßwassersee gewesen. Laut Uni Bonn konnten Wissenschaftler noch nie so weit in die Klimageschichte des Nahen Ostens zurückblicken. Der Vansee ist der größte See der Türkei. Er liegt im äußersten Osten des Landes.

Hier geht es zur Webseite des Kongresses in Wien, wo die Ergebnisse vorgestellt werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Sandhaie in türkischen Gewässern haben sich verdoppelt

Meldung vom Dienstag, 18. Januar 2011 - Diese Meldung könnte bei Touristen ein ungutes Gefühl auslösen: In türkischen Gewässern gibt es wieder mehr Haie. Wie der Leiter des Projekts "Schutz der Meere und Küsten" berichtet, hat sich die Zahl der Sandhaie dort mehr als verdoppelt. Das sei auch auf die Bemühungen des 2006 gestarteten Vorhabens zurückzuführen, die wenigen Haie an der türkischen Mittelmeerküste zu schützen. Nun könnten sich die Tiere in gekennzeichneten Gebieten völlig ungestört vermehren. Dort seien Baden und das Fischen mit Schleppnetzen verboten. Nach Ansicht des Projektleiters muss sich wegen der Haie übrigens niemand Sorgen machen. Sandhaie seien nicht angriffslustig und hielten sich in tieferen Gewässern auf.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Elefant, Löwe und Co.: In der Türkei gab es wohl einst wilde Tiere

Meldung vom Montag, 17. Januar 2011 - Die "Big Five": Das sind Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Um sie zu sehen, fahren Safari-Touristen in der Regel ins südliche Afrika. Doch vor elf Millionen Jahren wäre man vielleicht auch in die Türkei gereist. Wie die Zeitung "Hürriyet" berichtet, haben Wissenschaftler in drei Provinzen Fossilien von ähnlichen Tieren gefunden. Damit bestätige sich eine Vermutung, die Wissenschaftler schon länger hätten: In der Türkei sah es wohl einmal aus wie in Afrika - inklusive Raubkatzen und Steppenlandschaft.  Ein Fossilienfund aus der Nähe von Izmir hat die Forscher dem Bericht zufolge besonders erstaunt. Es handele sich sich um einen Zahn, der offensichtlich einem Pandabären gehörte. Heutzutage kommt der Panda nur noch in China vor.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

In der Türkei: Forscher finden Mosaike mit verschollenen Szenen

Meldung vom Mittwoch, 12. Januar 2011 - Zu Lebzeiten war er ein Star. Der griechische Autor Menander lebte von 342 bis 291 vor Christus. Doch bis heute überliefert sind nur einige Fragmente seines literarischen Schaffens. In der Türkei machten Forscher nun einen sensationellen Fund. In Antiochia, dem heutigen Antakya, stießen sie auf vier Mosaike, die Szenen aus den Stücken Menanders darstellen. Der dichtende Grieche war nicht nur Zuhause sondern auch in Rom sehr populär und verfasste mehr als hundert Stücke. Unter Historikern gilt er als Erfinder der romantischen Komödie. Auch bekannte Zitate stammen von ihm, unter anderem soll Cäsars "Die Würfel sind gefallen" auf Menander zurückgehen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Türkischer Bericht über junge Ehen im Land

Meldung vom Dienstag, 11. Januar 2011 - In der Türkei heiratet jede siebte Frau vor ihrem 18. Geburtstag. Das geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung für die Gleichstellungskommission des Parlaments hervor. Die Zeitung "Milliyet" berichtet darüber. Demnach waren etwa 14 Prozent der Frauen in der Türkei noch nicht 18, als sie heirateten. Zum Vergleich: in Deutschland waren 2009 0,04 Prozent der Bräute unter 18, etwa 1,6 Prozent waren jünger als 20 Jahre alt. Der türkischen Untersuchung zufolge wählte bei etwa jeder fünften Frau die Familie den Ehemann aus. Auch Brautgelder würden mitunter gezahlt, das heißt, der Ehemann oder seine Familie zahle der Familie der Braut eine zuvor ausgehandelte  Summe. Die Autoren der Studie von der Hacettepe-Universität in Ankara fordern in ihrem Bericht die Politik auf, gegen Kinder-Hochzeiten oder Zwangsehen vorzugehen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut