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Westafrika

Global Witness: Abholzung der Regenwälder in Westafrika - Gesetze und Strafandrohung greifen offenbar nicht

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Vom bedrohten Regenwald hört man meist aus Südamerika. Aber auch in Westafrika gibt es große Tropenwaldgebiete - noch.

Und auch dort geschieht die Abholzung meist illegal. Darauf hat die Nichtregierungsorganisation Global Witness hingewiesen. So habe der westafrikanische Staat Ghana eigentlich schon 1998 neue Gesetze erlassen, die seinen Regenwald schützen sollen. Viele Abholz-Lizenzen seien dadurch ungültig geworden.

Die Holzfirmen in Ghana hätten aber lieber gar nicht erst versucht, neue Lizenzen zu bekommen, sondern einfach mit den alten weiter abgeholzt. Auch ein Vertrag des Landes mit der EU, nach dem Tropenholz-Käufer sich auch in Europa strafbar machen, wenn sie illegales Holz aus Ghana kaufen, habe bisher wenig Wirkung gezeigt.

Laut Global Witness hat Ghana seit 1960 rund 80 Prozent seines Regenwaldes verloren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

"Rote Liste": Westafrikanisches Spitzmaulnashorn ausgerottet

Meldung vom Donnerstag, 10. November 2011 - Westafrikanische Spitzmaulnashörner gibt es jetzt wohl nur noch im Zoo. Wie die Internationale Union für die Bewahrung der Natur und der natürlichen Ressourcen mitteilte, gilt die Art in freier Wildbahn als ausgerottet. Und: Zwei weitere Nashornarten seien vom Aussterben bedroht.

Überhaupt habe die Zahl der Arten auf der "Roten Liste" zugenommen: um gut 300 auf mittlerweile 3.900. Das liege aber auch daran, dass bei der letzten Erhebung insgesamt mehr Tier- und Pflanzenarten erfasst worden seien.

Die Naturschutzorganisation nennt in ihrem neuen Bericht auch Erfolge: So habe sich der Bestand an südlichen Breitmaulnashörnern stabilisiert. Außerdem hätten Przewalski-Pferde erfolgreich ausgewildert werden können, so dass inzwischen wieder 300 dieser Tiere in freier Wildbahn lebten.

Quelle: DRadio Wissen

Tiefe Atlantikströmungen beeinflussen Regenfälle in Westafrika

Meldung vom Donnerstag, 19. Mai 2011 - Was in den Tiefen des Atlantiks passiert, beeinflusst das Wetter in Westafrika. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und amerikanische Meeresforscher. Mit einem Stahlseil und daran befestigten Sonden hatten sie Meeresströmungen entlang des Äquators gemessen. Im Fachmagazin "Nature" berichten sie: Änderungen von Temperatur und Stärke der Strömungen in bis zu 3000 Meter Tiefe sorgten für Veränderungen an der Wasseroberfläche. Das wirke sich auf das Klima auf dem Festland aus. So trage zum Beispiel eine höhere Temperatur an der Wasseroberfläche zur Verdunstung bei und damit zur Bildung von Monsunregen in den Staaten am Golf von Guinea. In der Vergangenheit waren bereits Zusammenhänge zwischen dem lateinamerikanischen Klima und Meeresströmungen im Pazifik nachgewiesen worden. Die Wissenschaftler vom Kieler Leibniz-Institut für Meeresforschung setzen ihre Messungen westlich von Afrika fort.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut