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Medizintechnik

Obst und Gemüse sollen durch kaltes Plasma sauber werden

Meldung vom Freitag, 27. Mai 2011 - Die Todesfälle durch EHEC-Keime in Deutschland haben für eine Diskussion darüber gesorgt, wie man Obst und Gemüse sicher reinigen kann. Bisher stehen neben Waschen noch Wärmebehandlung und chemische Verfahren zur Auswahl. Am Leibniz-Institut für Agrartechnik in Potsdam arbeiten Forscher jetzt daran, mikrobiologische Verunreinigungen durch kaltes Plasma in den Griff zu bekommen.

Plasma ist ein ionisiertes Gas, das eine keimtötende Wirkung hat. Auch in der Medizintechnik wird daran geforscht, um die Wundheilung zu unterstützen. Der Vorteil der Methode ist, dass die Pflanzen und Früchte nicht stark erhitzt werden müssen, Temperaturen um 30 Grad sollen hier ausreichen. Allerdings ist noch nicht klar, welche Auswirkungen das kalte Plasma auf die Oberfläche von Obst und Gemüse hat. Das Verfahren ist den Forschern zufolge grundsätzlich neu und muss noch weiter erforscht werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher entwickeln Wundverband, der Narbenbildung verringern soll

Meldung vom Montag, 23. Mai 2011 - Ein neuer Wundverband könnte dazu beitragen, die Narbenbildung deutlich zu verringern. Forscher der Universität Stanford in Kalifornien haben ein dünnes, elastisches Silikonmaterial entwickelt. Es wird über den Schnitt der Wunde gelegt, nachdem die Fäden gezogen wurden, und übt einen gleichmäßigen Druck aus. Dadurch wird verhindert, dass das gespannte Gewebe rund um die Wunde das besonders dicke und oft unschöne Narbengewebe ausbildet. Die Erfolge in Tierversuchen und einer ersten klinischen Erprobung seien erstaunlich, teilen die Forscher mit.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

"Hören" dank Infrarotlicht

Meldung vom Montag, 28. März 2011 - Klang, Bewegung, Schwerkraft: Das sind die Reize, auf die spezielle Zellen des Innenohres normalerweise reagieren.

Sie sorgen dafür, dass benachbarte Nervenzellen das Signal ans Gehirn weitergeben. Dort wird das Signal übersetzt in das, was wir zum Beispiel "hören" nennen: So weit, so normal. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt nachgewiesen, dass auch Infrarotlicht solche Signale auszulösen vermag - zumindest in isolierten Innenohrzellen von Austernfischen.

Die Beobachtung könnte tauben Menschen helfen, die ein Cochlea-Implantat tragen. Ein solches Hilfsmittel übersetzt Klang in elektrische Impulse und leitet die dann ins Gehirn - nur leider sehr grob: Die Patienten können damit nur acht Frequenzen unterscheiden. Mit Infrarotlicht, glauben die Forscher, könnten es mehr als hundert Mal so viele sein.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Mini-Blutlabor für Diagnose in Minutenschnelle

Meldung vom Montag, 21. März 2011 - Langes Warten auf die Diagnose nach einer Blutuntersuchung dürfte bald der Vergangenheit angehören. Ein neuer Kunststoff-Chip soll künftig Analysen im Labor ersetzen. Er trennt einen Blutstropfen selbständig in seine Bestandteile auf und kann danach beispielsweise HIV oder Tuberkulose diagnostizieren. Ein internationales Forscherteam von der Universität Berkeley hat den kleinen, tragbaren Chip in einer Fachzeitschrift präsentiert. Der Prototyp benötige keine externen Verbindungen oder Schläuche und ist günstig herzustellen. So kann er direkt vom Patienten genutzt werden. Wann der Chip tatsächlich auf den Markt kommen könnte, ist noch unklar.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Eines der ersten Röntgengeräte nach wie vor funktionstüchtig

Meldung vom Dienstag, 15. März 2011 - In den Niederlanden haben Forscher ein 115 Jahre altes Röntgengerät ausprobiert. Also eines der ersten Stunde, denn es wurde nur wenige Monate gebaut, nachdem der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen 1896 entdeckt hatte.

Das Ergebnis des Tests: Zur Durchleuchtung eines Körperteils brauchte der Dinosaurier unter den Röntgengeräten eine 1.500 mal höhere Strahlendosis als moderne Geräte. Ein knisternder Blitz, ein grünliches Licht, ein gewisser Geruch nach Ozon - und schon hätten sie erstaunlich gute Aufnahmen in den Händen gehalten, schreiben die Forscher.

Wie die "BBC" berichtet, wurde die Maschine 1896 von einem Hochschuldirektor und einem Krankenhauschef konstruiert. Routinemäßig zum Einsatz kam die Maschine aber offenbar nie. Im vergangenen Jahr wurde sie für eine Fernseh-Dokumentation entdeckt und nun getestet.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut