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China

China hat laut WWF-Studie weltweit den größten ökologischen Fußabdruck

Meldung vom Dienstag, 16. November 2010 - Was versteht man unter dem ökologischen Fußabdruck? Er beschreibt die Fläche der Erde, die man zur Produktion aller nachwachsender Rohstoffen braucht, die ein Land oder ein Mensch für sich benötigt. Je größer die Fläche also ist, desto schlechter. Laut einem Bericht des WWF China verbraucht das asiatische Land Ressourcen im Wert von fast drei Milliarden Hektar. Es liegt damit beim ökologischen Fußabdruck auf Platz eins weltweit noch vor Indien. Nach Angaben der Studie liegt das vor allem am schnellen Wirtschaftswachstum, dem steigenden Konsum und der Verstädterung. Der größte Faktor sei mit 54 Prozent der CO2-Ausstoß. Betrachtet man nicht das ganze Land, sondern den einzelnen Bürger liegt der ökologische Fußabdruck für China bei 2,2 Hektar pro Kopf. Im Vergleich: In Deutschland sind es etwa fünf Hektar pro Kopf. Da China aber so viele Einwohner hat, addiert sich die Summe insgesamt zum größten ökologischen Fußabdruck weltweit.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Immer mehr Scheidungen in China wegen höherer sozialer Mobilität

Meldung vom Montag, 4. Oktober 2010 - Bis dass der Tod uns scheidet - das gilt in China immer seltener. Zahlen des zuständigen Ministeriums in Peking zeigen: Die Zahl der Scheidungen steigt stetig an - von 2005 bis 2009 jährlich um mehr als sieben Prozent. 2009 hätten beinahe zweieinhalb Millionen chinesische Paare ihre Ehe aufgelöst. Wie die Zeitung "China Daily" nun berichtet, setzt sich der Trend auch in diesem Jahr fort. Eine Forscherin der Akademie der Sozialwissenschaften in Schanghai suchte nach den Gründen und wurde von "China Daily" so zitiert: Der Hauptgrund sei das sinkende Zusammengehörigkeitsgefühl der Paare. Das werde durch die höhere soziale Mobilität befördert - zum Beispiel dadurch, dass immer mehr Eheleute in verschiedenen Städten lebten. Außerdem nehme der Druck in der Arbeit zu - auch das wirke sich negativ auf die Beziehungen aus.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Frauen haben die dickeren Schädel

Meldung vom 23.01.2008 - Die größeren Dickschädel haben Frauen – zumindest in China. Das belegt eine repräsenttative Vermessung von insgesamt 3000 Köpfen in einem chinesischen Krankenhaus. Dabei kam auch heraus: Der Schädel von Frauen ist zwar dicker als bei Männern, doch er ist auch kleiner.

In China sind die Frauen die größten Dickschädel: Ihr Schädelknochen ist im Mittel 7,1 Millimeter dick, der von Männern nur 6,5 Millimeter.

Aus den Ergebnissen ließen sich Maßnahmen für einen besseren Kopfschutz im Auto ableiten, schreiben die Forscher um Jesse Ruan vom Autokonzern Ford im „International Journal of Vehicle Safety“ (Bd. 2, S. 345). Allerdings sei zwar die entwickelte Methode zur Kopfvermessung universell, die chinesischen Ergebnisse ließen sich aber nicht ohne weiteres auf andere Bevölkerungsgruppen übertragen.

Die Gruppe um Ruan nutzte Röntgenaufnahmen der Schädel von 3000 Patienten eines Krankenhauses in der chinesischen Stadt Tianjin, die mit einem Computertomographen untersucht worden waren. Die detaillierte statistische Analyse zeigte nicht nur, dass Frauenköpfe im Mittel die dickeren Knochen haben, sie sind auch etwas kleiner. In der Breite maßen die Forscher bei weiblichen Schädeln durchschnittlich 140 und bei männlichen 145 Millimeter, die Kopftiefe lag bei 171 zu 176 Millimetern.

Schädeldicke und -form habe Einfluss auf die Schwere von Kopfverletzungen bei einem Unfall. „Unsere Studie bestätigt Unterschiede in der Dicke der Schädelknochen zwischen den Geschlechtern“, erläuterte Ruan. „Im nächsten Schritt müssen wir erforschen, wie sich diese Unterschiede im Fall eines Aufpralls auf den Schädel auswirken. Dann können wir Gegenmaßnahmen als Kopfschutz entwickeln.“

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20.000 Menschen sterben täglich an Krebs

Meldung vom 17.12.2007 - Einer US-Studie zufolge wird es in diesem Jahr etwa 7,6 Millionen Krebstote geben. Beim Tod durch die Folgen des Rauchens rechnen die Wissenschaftler künftig mit drastisch steigenden Zahlen. Allein in China gebe es mehr als 350 Millionen Raucher – mehr als die gesamte Bevölkerung der USA.

Im 20. Jahrhundert sei der Tabakkonsum für etwa 100 Millionen Todesfälle verantwortlich gewesen, im 21. Jahrhundert müsse man mit rund einer Milliarde Toten rechnen, so die Autoren der Studie.

Nach dem Report „Global Cancer Facts & Figures“ sind in diesem Jahr weltweit mehr als zwölf Millionen Menschen neu an Krebs erkrankt. In den Industriestaaten sind die drei häufigsten Krebsarten bei Männern Prostata-, Lungen- und Darmkrebs. Bei Frauen sind es Brust-, Darm- und Lungenkrebs. In den Entwicklungsländern dagegen wird bei Männern am häufigsten Lungen-, Magen- und Leberkrebs diagnostiziert, bei Frauen Brust-, Gebärmutterhals- und Magenkrebs.

Rund 15 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit gehen auf Infektionen zurück, in den Entwicklungsländern sind es sogar 26 Prozent. „Krebsleiden nehmen in den Entwicklungsländern zu, weil die Kindersterblichkeit und die Zahl der Todesfälle durch Seuchen zurückgehen“, sagte der Epidemiologe und Co-Autor der Studie, Ahmedin Jemal.

„Mehr Menschen erreichen ein Alter, in dem Krebs häufiger vorkommt.“ Zudem würden die Menschen zunehmend einen westlichen Lebensstil annehmen – mehr rauchen, fetter essen und sich weniger bewegen. Die Überlebenschancen sind wegen mangelnder Vorsorge und schlechteren medizinischen Bedingungen in den Entwicklungsländern geringer als in den Industriestaaten.

Besorgniserregend ist dem Bericht zufolge auch die rapide Zunahme des Tabakkonsums in Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben rund 84 Prozent der etwa 1,3 Milliarden Raucher in diesen Ländern.

Allein in China gebe es mehr als 350 Millionen Raucher – mehr als die gesamte Bevölkerung der USA. Wenn die Entwicklung anhalte, würden bis zum Jahr 2030 weltweit zwei Milliarden Menschen rauchen, die Hälfte von ihnen werde an den Folgekrankheiten sterben, warnt der Bericht. Allein im Jahr 2000 erlagen schätzungsweise fünf Millionen Menschen einer Krankheit, die auf Tabakkonsum zurückzuführen war.

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4000 Jahre alte Stadt in China entdeckt

Meldung vom 06.12.2007 - In der Zhejiang-Provinz sind Archäologen auf die Überreste einer Stadt gestoßen. Das Alter der Ruinen wird auf über 4000 Jahre geschätzt. Nun vermuten die Experten, dass sie bei den Ausgrabungen auf das Fundament der legendären Hauptstadt der Liangzhu-Kultur gestoßen sind.

Chinesische Archäologen haben eine mehr als 4000 Jahre alte Stadt entdeckt. Möglicherweise handele es sich um die Hauptstadt der Liangzhu-Kultur, berichteten staatliche Medien am Dienstag. Die 4300 Jahre alten Ruinen seien in der östlichen Provinz Zhejiang entdeckt worden. Die Stadtmauern seien zwischen vier und sechs Metern dick. Die Ausmaße der Stadt betrügen drei Quadratkilometer, also größer als die verbotene Stadt in Peking, wo die Ming- und Qing-Dynastien ihren Ursprung hatten. Ob es sich bei der Entdeckung tatsächlich um die verschwundene Hauptstadt der Liangzhu-Kultur handele, müsse noch geprüft werden.

Da bisher keine Hauptstadt bekannt war, weigerten sich Historiker, die Liangzhu-Kultur als Dynastie anzuerkennen. Sollte sie existiert haben, wäre sie älter als die Xia-Dynastie, die bisher als die älteste des Landes gilt. Die Liangzhu-Kultur ist eine Kultur des Jungsteinzeitalters in China. Es wurde schon einige Grabfunde gemacht, jedoch konnten bisher keine genauen Aussagen über die Geschichte der Kultur gemacht werden.

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