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Klimawandel

Studie: Klimawandel ist Ursache für weltweiten Temperaturanstieg

Meldung vom Freitag, 21. Oktober 2011 - Alles nur Wetterkapriolen? Oder wirklicher Klimawandel? Ein Forscher der schwedischen Universität Lund geht davon aus, dass letzteres der Fall ist. Er hat erstmals das Klima der vergangenen 20.000 Jahre untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Dass die Temperaturen auf Nord- und Südhalbkugel gleichzeitig ansteigen, so wie das zurzeit der Fall ist, sei in der Geschichte einzigartig. Bislang sei eine Erwärmung nördlich des Äquators mit einer Abkühlung der südlichen Hemisphäre einhergegangen oder die Temperaturen seien in einer Erdhälfte gleich geblieben.

Der Wissenschaftler schließt daraus: Solange man keine Anhaltspunkte für frühere Klimaveränderungen von derart globalem Ausmaß finde, müsse man die aktuelle Enwicklung als Ausnahme und vom Menschen verursacht ansehen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Klimawandel lässt Tiere und Pflanzen schrumpfen

Meldung vom Montag, 17. Oktober 2011 - Wärmer und trockener ist gleich kleiner.

Diese Formel gilt nach Ansicht von Wissenschaftlern aus Singapur offenbar für die meisten Lebewesen auf unserem Planeten. Die Forscher berichten im Fachmagazin "Nature Climate Change", Pflanzen und Tiere passten sich mit einer geringeren Größe an den Klimawandel an. Viele Arten seien als Reaktion auf die globale Erwärmung und erhöhte Kohlendioxidwerte bereits heute kleiner als früher.

Für ihre Studie werteten die Forscher Daten aus Fossilienfunden, Laborexperimenten und Freilanduntersuchungen aus. Dabei stellten sie zum Beispiel Veränderungen bei Vögeln fest: Die Flügelspannbreite und Masse von Spatzen, Möwen und 17 anderen Arten sei in den vergangenen 50 Jahren zurückgegangen. Außerdem habe in Experimenten die Biomasse verschiedener Pflanzenschößlinge und Früchte für jedes zusätzliche Grad zwischen drei bis 17 Prozent abgenommen. Die Wissenschaftler warnen, dies könne negative Auswirkungen auf die menschliche Nahrungsversorgung haben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Geschwindigkeit des Klimawandels beeinflusst Verteilung der Arten

Meldung vom Freitag, 7. Oktober 2011 - Welche Tierarten in einer Region leben, ist auch abhängig von der Geschwindigkeit des Klimawandels an diesem Ort. Das berichtet ein Team aus dänischen und britischen Wissenschaftlern im Fachblatt "Science". Die Forscher ermittelten die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in verschiedenen Regionen während der letzten Eiszeit und analysierten deren Veränderung bis heute - insgesamt 20.000 Jahre.

Eins ihrer Ergebnisse: In Gegenden, wo sich das Klima langsam verändert habe, lebten vorranging Tiere mit einem kleinen Ausbreitungsgebiet, so genannte endemische Arten. Diese könnten nicht so einfach umsiedeln, weil sie sich an eine spezielle Umgebung angepasst hätten. Sie bräuchten stabile Temperaturen, wie sie zum Beispiel in bergigen Regionen vorkämen.

Für diese endemischen Arten kann der Klimawandel deshalb besonders gefährlich sein. Die Experten warnen deshalb für bestimmte Weltregionen vor einem Artensterben, so im westlichen Amazonien.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Ozeane puffern Folgen des Klimawandel ab - vorerst

Meldung vom Montag, 19. September - Wenn es nach vielen Klimamodellen ginge, müsste es auf der Erde eigentlich schon viel wärmer sein. Ist es aber nicht: Gerade im letzten Jahrzehnt sind die Temperaturen weltweit weniger stark angestiegen als erwartet. Forscher haben jetzt eine mögliche Erklärung dafür: Die Wärme könnte in den Tiefen der Ozeane gespeichert sein.

Und das ist nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Denn selbst die riesigen Wassermengen der Meere können die Erderwärmung gerade einmal ein Jahrzehnt lang abpuffern. Das schreiben die Forscher im Fachmagazin "Nature Climate Change". Sei der Wärmepuffer der Meere erst einmal erschöpft, werde die Erwärmung wieder zunehmen. Vermutlich sei schon das Hitzejahr 2010 ein Anzeichen dafür, dass die Erwärmung wieder an Fahrt aufnehme.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Weniger Malariamücken - laut Studie nicht nur gute Nachricht

Meldung vom Freitag, 26. August 2011 - In vielen afrikanischen Ländern gibt es kaum noch Malariaopfer. Das sei aber kein Grund zur Entwarnung, meint ein Forscherteam aus Dänemark und Tansania.

Der Bestand an Stechmücken südlich der Sahara - also im Gebiet mit der bislang weltweit höchsten Ansteckungsgefahr - sei im Vergleich zu 1990 um 99 Prozent gefallen. Das sei zwar eine gute Nachricht, aber der genaue Grund sei trotz intensiver Forschung weiterhin unbekannt. Das könne eine Gefahr darstellen, wenn es plötzlich wieder zu neuen Erkrankungen käme - denn die Bevölkerung wäre dann nicht vorbereitet. Außerdem gehe die vorhandene Immunität verloren.

Die Forscher mutmaßen in einem Fachmagazin "Malaria Journal", dass der Klimawandel den Moskitos zu schaffen mache. So falle nicht nur insgesamt weniger Regen, sondern außerdem unregelmäßiger. Der Bestand von Stechmücken hängt stark vom Niederschlag in ihrem Lebensraum ab. Mehr Details können Sie auf der Homepage der Universität Kopenhagen nachlesen.

Die Mücken übertragen den Malaria-Erreger - einen Einzeller, der zur Gattung "Plasmodium" gehört.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut