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Hepatitis

Forscher äußern sich positiv zu neuem Hepatitis-C-Mittel

Meldung vom Freitag, 15. Oktober 2010 - Ein neues Medikament gegen Hepatitis-C hat den Segen bedeutender Forscher erhalten. Die Wissenschaftler aus Australien, Neuseeland und den USA schreiben im Medizinjournal "The Lancet": In einer Studie hätten Patienten das Mittel eines Schweizer Pharmakonzerns gut vertragen. Das Präparat mit der Laborbezeichnung RG 7128 habe mit einer weiteren Arznei erfolgreich kombiniert werden können. Beide griffen das Virus an unterschiedlichen Stellen an. Die Suche nach neuen Behandlungen von Hepatitis C ist nach Angaben der Forscher dringlicher geworden. Die aktuelle Kombination - Interferon und Ribavirin - rufe ernsthafte Nebenwirkungen hervor. Außerdem sprächen immer mehr Menschen nicht mehr auf Interferon an. Gegen die Infektionskrankheit gibt es bislang keine Impfung. Weltweit leiden etwa 170 Millionen Menschen an Hepatitis C, allein in Deutschland sind es rund 500.000 Patienten. Im Endstadium führt der Virus bei einem Viertel der Erkrankten zur Leberzirrhose.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hepatitis B gibt es schon mehr als 19 Millionen Jahre

Meldung vom Mittwoch, 29. September 2010 - Ahnenforschung der anderen Art. Biologen haben die Herkunft des Hepatitis-B-Virus untersucht und herausgefunden: Die Familie dieses Erregers ist viel älter als gedacht. Die Wissenschaftler fanden bei heute lebenden Sperlingsvögeln Fragmente des Virus im Erbgut. Das spricht dafür, dass ein Vorfahr, der vor mehr als 19 Millionen Jahren lebte, sich infizierte und Teile der Viren in sein Genom integrierte. In der Fachzeitschrift "PLoS" schreiben die Wissenschaftler von der Universität von Texas, diese Untersuchung werfe ein vollständig neues Licht auf die Evolution und das Alter des Hepatitis-Erregers. Bisher dachte man, das Virus sei nur wenige tausend Jahre alt. Hepatitis-B kann beim Menschen Leber-Entzündungen hervorrufen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Hepatitis C: Neue Therapie steigert Heilungschancen deutlich

Meldung vom Montag, 9. August 2010 - Hepatitis-C-Patienten dürfen sich Hoffnung auf verbesserte Heilungschancen machen. In einer klinischen Studie kombinierten Forscher der US-amerikanischen Indiana University Standardmedikamente mit einem neuen Wirkstoff. Dieser hindert das Virus daran, sich zu vermehren, indem er bestimmte Enzyme hemmt. 75 Prozent der Patienten, die ein knappes Jahr lang die neue Kombination erhielten, waren auch 24 Wochen nach Ende der Therapie noch virusfrei - und galten somit als geheilt. Die traditionelle Behandlung einer Kontrollgruppe führte nur in 38 Prozent der Fälle zu einem Erfolg. Gegen die Infektionskrankheit Hepatitis C gibt es bislang keine Impfung. Weltweit leiden etwa 170 Millionen Menschen an ihr, allein in Deutschland sind es rund 500.000 Patienten. Im Endstadium führt Hepatitis C bei einem Viertel der Erkrankten zur Leberzirrhose.

Quelle: DRadio Wissen

Mäuse sollen bei Hepatitis-C-Forschung helfen

Meldung vom Montag, 5. Juli 2010 - Es ist so spezialisiert, dass es nur Menschen - und im Labor allenfalls noch Schimpansen - befällt: Das Hepatitis-C-Virus. Etwa 170 Millionen Menschen sind weltweit chronisch mit dem Virus infiziert und haben damit ein erhöhtes Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Wissenschaftler arbeiten zwar an Impfstoffen und Medikamenten gegen die Krankheit - doch bislang endeten alle Versuche in einer Sackgasse. Denn: An  Menschen oder Schimpansen werden neue Stoffe in so frühen Stadien nicht getestet. An isolierten Leberzell-Kulturen zeigt sich aber nicht, wie das gesamte Immunsystem auf die Infektion und den Impfstoff reagiert. Deshalb haben Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover das Virus jetzt so verändert, dass es auch Mäuse infiziert. Weil Mäuse ein ähnliches Immunsystem haben wie Menschen, könnten neue Stoffe in Zukunft an ihnen getestet werden. Die Forscher hoffen, dass damit die Sackgasse endlich überwunden ist.

Informationsdienst Wissenschaft

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut