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Alzheimer

Alzheimer kostet ein Prozent des globalen BIP

Meldung vom Dienstag, 21. September 2010 - Alzheimer kostet die Welt viel Geld. Zu diesem Ergebnis kommt der "Welt-Alzheimer-Bericht 2010" von Wissenschaftlern aus London und Stockholm. Demnach belaufen sich die Kosten der Krankheit auf ein Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes. Das sind über 600 Millionen US-Dollar. Die Urheber der Studie schreiben, die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz seien die "schwierigste Krise des Gesundheitswesens und sozialen Bereichs im 21. Jahrhundert". Die Regierungen weltweit seien - so wörtlich - "jämmerlich" auf diese Herausforderungen vorbereitet. Die Zahl der Menschen mit Demenz werde sich bis zum Jahr 2050 verdreifachen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Forscher finden möglichen Therapie-Ansatz für Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson

Meldung vom Donnerstag, 9. September 2010 - Man könnte sagen, dass sie dem Verkehrsleitsystem der Nervenzellen auf die Spur gekommen sind. Forschern der "Univerity of Georgia" ist es gelungen, ein Enzym zu identifizieren, dass die Bildung chemischer Signalstoffe anregt. Auf diese Weise sorgt es dafür, dass wichtige Moleküle im Nerven-Netzwerk einer jeden Zelle an die richtige Stelle transportiert werden. Diese schienenähnliche Konstruktion aus kleinsten, hohlen Strukturen - sogenannte Mikrotubuli - waren der Wissenschaft bereits seit 1983 bekannt. Unklar war bisher, wie dort der Transport geregelt wird. Mangelt es an Verkehrsschildern für Moleküle, kann es zu neurologisch bedingten Krankheiten kommen. Die Wissenschaftler hoffen nun, einen neuen Ansatz zu deren Heilung gefunden zu haben. Dazu müsste es gelingen, die Aktivität des Enzyms etwa durch Medikamente zu regeln. Dies wäre ein Schritt zur möglichen Therapie von Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson.

Quelle: DRadio Wissen

Beschleunigt Hirntraining den Krankheitsverlauf bei Alzheimer?

Meldung vom Donnerstag, 2. September 2010 - Hirntraining verlangsamt eine Alzheimer-Erkrankung - aber nur für eine Weile. Das haben amerikanische Wissenschaftler um Robert Wilson vom Rush University Medical Center in Chicago herausgefunden. In einer Langzeitstudie beobachteten sie mehr als 1.000 Senioren. Dabei verzögerten mentale Aktivitäten anfangs eine einsetzende Demenz. Wenn der Alzheimer dann aber doch auftrat, drehte sich das Bild um: Der geistige Verfall schritt schneller bei denjenigen voran, die sich zuvor mit mentalen Aktivitäten fit gehalten hatten. Wilson vermutet hinter diesem Befund, dass geistige Aktivitäten lediglich die Symptome eines einsetzenden Alzheimers verringere, auch wenn der Zerfall des Gehirns bereits eingesetzt habe.

Quelle: DRadio Wissen

Alzheimer-Forschung: Leukämie-Medikament ist neuer Hoffnungsträger

Meldung vom Donnerstag, 2. September 2010 - Die Suche eines Mittels gegen Alzheimer ist von vielen Konjunktiven gesäumt. In vielen Artikeln heißt es dann, dieser oder jener Stoff könnte - vielleicht - helfen. Es müsse aber noch weiter geforscht werden. So auch in diesem Fall: Diesmal verspricht das Mittel Imatinib ein wenig Hoffnung. Es ist eigentlich ein Medikament gegen Leukämie, hat aber die Eigenschaft, ein bestimmtes Protein zu blockieren. Neben anderen beschreibt Nobelpreisträger Paul Greengard seine Entdeckung in der Fachzeitschrift "Nature". Darin heißt es, das Protein sei maßgeblich daran beteiligt, dass sich im Gehirn die Eiweißschichten bildeten, die Alzheimer letztlich ausmachten. Könne es gestoppt werden, mache die Demenz-Forschung einen großen Schritt nach vorn.

Das Problem: Imatinib wirkt im Körper über die Blutbahn. Das bedeutet, es funktioniert nicht unmittelbar im Gehirn - weil es zwischen Blutbahnen und dem Nervensystem eine Barriere gibt. Weshalb zu sagen ist: An dieser Stelle muss noch weiter geforscht werden.

Quelle: DRadio Wissen

Alzheimer-Krankheit könnte angeboren sein

Meldung vom Mittwoch, 21. Juli 2010 - Warum erkranken manche Menschen an Alzheimer und andere nicht? Auf diese Frage gab es bisher keine Antwort. Nun glauben Neurologen der Universität Leipzig, möglicherweise eine Ursache gefunden zu haben: ein angeborener Gendeffekt. Die Forscher hatten Gehirnproben von Alzheimer-Patienten in unterschiedlichen Stadien untersucht. Das Ergebnis: Sie fanden in den Gehirnen überdurchschnittlich viele Gehirnzellen mit mehr als den üblichen zwei Kopien der Erbsubstanz. Offenbar sterben diese Zellen schneller ab als normale, so dass die Hirnleistung zunehmend eingeschränkt wird. Die Wissenschaftler konnten die krankhaften Zellen auch schon bei Patienten nachweisen, die von ihrer Demenzerkrankung noch gar nichts bemerkt hatten. Daraus schließen sie, dass die Veranlagung zu Alzheimer schon im frühen Kindesalter vorhanden sei.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut