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Alzheimer

Alzheimer: US-Forscher verbessern Gedächtnis von kranken Mäusen

Meldung vom Dienstag, 14. Dezember 2010 - Erst vergessen sie nur ihren Geldbeutel, dann Namen, Daten, schließlich ihr ganzes Leben. Alzheimer-Patienten leiden an Gedächtnisverlust und können nur schwer Neues erlernen. Wissenschaftler in San Antonio, Texas, konnten alzheimerkranken Labormäusen nun ihre Gedächtnisleistung zurückgeben, indem sie ihnen ein einziges Protein verabreichten. Das Protein trägt den Namen CBP. Zuvor konnten die Forscher nachweisen, dass sich im Gehirn der kranken Mäuse nicht nur die alzheimertypischen Ablagerungen bildeten, sondern dass auch die Konzentration an CBP-Protein niedriger war als in gesunden Tieren. Es war bereits bekannt gewesen, dass dieses Protein für die Gedächtnisleistung eine Rolle spielt. Die Forscher behandelten nun die vergesslichen Mäuse mit CBP und tatsächlich: deren Erinnerungsvermögen besserte sich. Zum Beispiel lernten sie schneller, wie sie aus einem Labyrinth wieder herausfinden konnten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Spazierengehen bremst die Entwicklung von Alzheimer

Meldung vom Montag, 29. November 2010 - Wer regelmäßig spazieren geht, bekommt nicht so schnell Alzheimer. Das haben US-Wissenschaftler herausgefunden. Demnach kann regelmäßiges langsames Gehen nicht nur Alzheimer vorbeugen, sondern auch das Fortschreiten einer bereits vorhandenen Erkrankung verlangsamen. Die Forscher der Universität Pittsburgh führten eine Langzeitstudie mit mehr als 400 Freiwilligen durch, die im Durchschnitt 79 Jahre alt waren. Knapp 300 von ihnen waren gesund, der Rest hatte bereits Alzheimer oder zeigte zumindest eine leichte Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens. Ergebnis der Studie: Teilnehmer, die körperlich aktiver waren, hatten ein größeres Hirnvolumen, was als Vitalitätsmerkmal gilt. Die Forscher glauben, dass kognitiv beeinträchtigte Menschen acht Kilometer pro Woche spazieren gehen müssen, um die Abnahme des Gehirnvolumens möglichst lange hinauszuzögern. Gesunde Menschen brauchen demnach rund zehn Kilometer, um das Risiko einer sinkenden Gedächtnisleistung deutlich zu verringern. Für Alzheimer gibt es bisher noch kein Heilmittel.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Antikörper gegen Alzheimer-typische Verbindungen entwickelt

Meldung vom Freitag, 12. November 2010 - Wer das Rätsel hinter Alzheimer löst, hat den Nobelpreis für Medizin schon so gut wie in der Tasche. Und langsam, ganz langsam tasten sich die Forscher heran. Sie wissen inzwischen, dass die charakteristischen Ablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten vermutlich nicht die Ursache der Krankheit sind. Sie fungieren vielmehr als eine Art "Mülleimer" für die tatsächlichen Giftstoffe, die das Hirn schädigen. Gegen diese haben Göttinger Wissenschaftler nun einen Antikörper entwickelt. Er fängt - zumindest in Versuchen mit Mäusen - die giftigen Eiweißverbindungen ab. So kann verhindert werden, dass die Krankheit weiter fortschreitet - heilen kann er sie aber nicht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher stoppen Alzheimer bei Mäusen

Meldung vom Freitag, 5. November 2010 - Millionen Menschen weltweit leiden unter Alzheimer. Forschern der Göttinger Universitätsmedizin ist es jetzt gelungen, die Krankheit zu stoppen - und zwar bei Mäusen. Sie setzten dabei an einer besonderen Molkekül-Struktur im Gehirn an, die das Eiweiß Pyroglutamat-Abeta produziert. Die Forscher halten es für den Auslöser der Krankheit. Also entwickelten sie Antikörper, die verhindern, dass neues giftiges Eiweiß entsteht. Bei den Mäusen hat die Impfung mit den Antikörpern geholfen. Eine Heilung sei mit dem Verfahren nicht zu erreichen, dafür aber ein Fortschreiten Alzheimers verhindert. Die Forscher aus Göttingen sehen kein Problem, die Ergebnisse ihrer Arbeit auf den Menschen zu übertragen. Für die passenden Antikörper benötigen sie nach eigenen Angaben noch ein halbes Jahr. Dann müsse das Verfahren etwa 12 bis 18 Monate geprüft werden. In etwa zwei Jahren könnte die neue Therapie zum Stopp von Alzheimer dann marktreif sein.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Gen verdoppelt Alzheimer-Gefahr

Meldung vom Freitag, 24. September 2010 - Ein neu entdecktes Gen verdoppelt offenbar das Risiko des Trägers, an Alzheimer zu erkranken. Das berichten Forscher von der Universität Miami im Online-Journal "PLoS Genetics". Demnach beeinflusst das Gen die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Körper. Hohe Werte dieser Substanz im Blut gelten als Risikofaktor für Alzheimer sowie für Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Die Forscher verglichen die Erbanlagen von Alzheimer-Patienten mit denen von Menschen ohne die Erkrankung. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Sie macht sich durch Gedächtnis- und Orientierungsstörungen bemerkbar, außerdem ist das Denk- und Urteilsvermögen gestört. Den normalen Alltag zu bewältigen wird für die Betroffenen dadurch immer schwieriger. Weltweit leiden schätzungsweise 18 Millionen Menschen an der Krankheit. Experten befürchten, dass sich die Zahl bis zum Jahr 2050 verdreifacht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

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by Dr. Radut