Skip to Content

Lithium

Lithium [ˈliːtiʊm] (abgeleitet von griechisch λίθος líthos: Stein), auch oft fälschlicherweise [ˈliːtsiʊm] genannt, ist ein chemisches Element mit dem Symbol Li und der Ordnungszahl 3. Den Namen Lithium bekam das Element, weil es im Gegensatz zu Natrium und Kalium im Gestein entdeckt wurde. Es ist das Alkalimetall der zweiten Periode des Periodensystems der Elemente. Lithium ist ein Leichtmetall und besitzt die kleinste Dichte der unter Standardbedingungen festen Elemente. In elementarer Form reagiert es wie alle Alkalimetalle schon in Berührung mit der Hautfeuchtigkeit und führt so zu schweren Verätzungen und Verbrennungen. Seine Verbindungen sind gesundheitsschädlich, allerdings in weitaus geringerem Maße als die seines Periodennachbarn Beryllium.

Lithium (Li)

Ordnungszahl: 3
Name: Lithium
Namensursprung: von griechisch λίθος líthos „Stein“
Entdeckung: Lithium wurde 1817 von Johan August Arfwedson entdeckt.
Beschreibung: Lithium ist ein silberweißes, weiches Leichtmetall.
Vorkommen:

An der Erdkruste hat es einen Anteil von circa 0,006 %. Es ist damit deutlich seltener als viele vergleichbar leichte Elemente wie Helium oder Kohlenstoff. Lithium kommt in der Natur in einigen Mineralien vor. Die wichtigsten sind dabei Amblygonit (LiAl[PO4]F), Lepidolith (KLi2Al[(Al,Si)3O10](F,OH)2), Petalit (Kastor; LiAl[Si4O10]) und Spodumen (Triphan; LiAl[Si2O6]). Diese Mineralien haben einen Lithiumgehalt von bis zu 9 % (bei Amblygonit). Andere, seltenere Lithiumerze sind Kryolithionit (Li3Na3[AlF6]2), das den größten Lithiumgehalt aller Mineralien aufweist, Triphylin (Li(FeII,MnII)[PO4]) und Zinnwaldit (KLiFeAl[AlSi3O10](F,OH)2). Lithiummineralien kommen in vielen Silicat-Gesteinen vor, aber meist nur in geringen Konzentrationen. Es gibt keine großen Lagerstätten. Da die Gewinnung von Lithium aus diesen Mineralien mit großem Aufwand verbunden ist, spielen sie heutzutage bei der Gewinnung von Lithium oder Lithiumverbindungen keine wesentliche Rolle mehr. Teilweise werden sie noch abgebaut, gemahlen und in der Glasindustrie verwendet.

Verwendung: Ein großer Teil des produzierten Lithiumcarbonates wird nicht zum Metall reduziert, sondern entweder direkt als Lithiumcarbonat eingesetzt oder zu anderen Verbindungen umgesetzt. Aber auch das Metall wird in einigen Anwendungen benötigt.
Gruppe: Alkalimetall
Atomgewicht: 6.941
Schmelzpunkt: 180.54°C
Siedepunkt: 1342°C
Dichte bei 293 K: 0.53 g/cm³
Aggregatszustand bei Raumtemperatur: Solid
Schalen: 2,1
Orbitale: [He] 2s1
Valenzen: 1
1. Ionisierungs- potential: 5.3917 V
2. Ionisierungs- potential: 76.638 V
3. Ionisierungs- potential: 122.451 V
Atomradius: 2.05 Å
Spezifische Wärme: 3.6 J/gK
Verdampfungswärme: 145.920 kJ/mol
Schmelzwärme: 3.00 kJ/mol
Thermischer Ausdehnungskoeffizient: 46 10-6 K-1
Röntgenemission Energie / Wellenlänge:
  KA KB LA LB MA MB      
eV 53.907 0 0 0 0 0      
Å 229.999 0 0 0 0 0      
Röntgenabsorption Energie / Wellenlänge:
  K L-I L-II L-III M-I M-II M-III M-IV M-V
eV 54.75 0 0 0 0 0 0 0 0
Å 226.457 0 0 0 0 0 0 0 0
Röntgen Fluoreszenz Ausbeute:
  KA KB LA LB MA MB      
  0% 0% 0% 0% 0% 0%      
Nuklide:
  Anteil Gewicht Spin Halbwertszeit Zerfallsmodus
Li6 7.42% 6.0151 1   Stable
Li7 92.58% 7.016 3/2   Stable
Inhalt abgleichen



by Dr. Radut