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Dinosaurier

Säugetiere wuchsen nach dem Aussterben der Dinosaurier

Meldung vom Freitag, 26. November 2010 - Als die Dinosaurier ausgestorben waren, kamen sie plötzlich ganz groß raus: die Säugetiere. Denn bei ihnen veränderte sich schlagartig die Körpergröße. Das berichtet ein US-Forscherteam im Magazin „Science“. Dort heißt es: Für die Säugetiere bestand mit dem Verschwinden der Dinosaurier die ökologische Gelegenheit, größer zu werden. Denn sie hatten auf einmal jede Menge pflanzlicher Nahrung zur Verfügung. Besonders groß war ein 17 Tonnen schweres, hornloses Nashorn, dessen Schulterhöhe fast sechs Meter erreichte. Den Wissenschaftlern zufolge waren die Säugetiere vor dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren eher klein. Die größten seien gerade mal 15 Kilo schwer gewesen – was dem Gewicht eines mittelgroßen Hundes entspricht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

T-Rex war Kannibale

Meldung vom Samstag, 16. Oktober 2010 - Tyrannosaurus Rex war offenbar ein Kannibale. Das haben Forscher aus den USA und Kanada herausgefunden. Der Dinosaurier soll nicht nur andere Tiere, sondern auch seine Artgenossen gefressen haben. Die Wissenschaftler hatten entsprechende Bissspuren an einem fossilen Skelett gefunden. Von der Art der Bisse käme zwar auch jeder andere Fleischfresser in Betracht. Vor 65 Millionen Jahren sei T-Rex allerdings der einzige Fleischfresser gewesen. Aus reinen Revierkämpfen konnten die Bissspuren nicht kommen, sagen die Forscher. Denkbar wäre aber, dass der Sieger eines solchen Kampfes den Verlierer gegessen habe.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Fußspuren in Polen: Dinosaurier möglicherweise schon früher unterwegs als gedacht

Meldung vom Mittwoch, 6. Oktober 2010 - Bevor es Dinosaurier gab, gab es die Vorfahren der Dinosaurier. Diese Urzeit-Verwandten waren vermutlich früher auf der Erde unterwegs als bisher angenommen - das lassen Fußspuren in Polen vermuten. Ein polnisch-amerikanisches Forscherteam kommt zu dem Ergebnis, dass die Abdrücke etwa 250 Millionen Jahre alt sind. So schreiben sie es in "Proceedings B" - das ist ein Fachblatt der Royal Society in Großbritannien. Mit ihren Untersuchungen widersprechen sie bisherigen Berechnungen. Stimmt das Forschungsergebnis, sind die in Polen gefundenen Fußabdrücke fünf bis neun Millionen Jahre älter als alle anderen bislang ausgewerteten Funde. Die Dinosaurier haben sich im Erdzeitalter der Trias entwickelt. Einer Theorie zufolge sind sie nach dem größten bislang bekannten Artensterben der Erdgeschichte entstanden. Es ereignete sich demnach beim Übergang von der Perm in die Trias vor rund 250 Millionen Jahren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Dicke Knorpel machten Saurier größer als gedacht

Meldung vom Freitag, 1. Oktober 2010 - Das Verständnis der Saurier-Anatomie müsse grundlegend überdacht werden. Das schreiben US-Forscher in der Fachzeitschrift "PLoS ONE". Denn: Die Dinosaurier waren ihrer Ansicht nach größer, als bisher angenommen - nämlich mindestens zehn Prozent. Das schließen die Wissenschaftler aus dem Vergleich von Saurierknochen mit denen von Straußen und Alligatoren. Demnach hatten die Urzeit-Reisen offenbar dicke Knorpelschichten in den Gelenken. Dadurch sei ihr Skelett deutlich ausgedehnter gewesen, als die reine Knochenstruktur vermuten ließe. Der Knorpel war in bisherigen Funden von Dinosaurier-Fossilien nicht erhalten. Für ihre Studie verglichen die Forscher deshalb die Dinosaurierknochen mit den Knochen und Gelenken von Alligtoren und Straußen. Bei beiden macht Knorpel vier bis zehn Prozent der Knochenlänge aus. Vor allem das Straßenskelett war nach Ansicht der Wissenschaftler dem der Saurier sehr ähnlich. Bei beiden hätten die Knochen eine rauhe Oberfläche und viele Vertiefungen. Diese wiesen auf Blutgefäße hin, die große Knorpelmassen in den Gelenken versorgten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Mutter Erde half Dinosauriern beim Ausbrüten ihrer Eier

Meldung vom Donnerstag, 1. Juli 2010 - Dinosaurier ließen sich beim Ausbrüten ihrer Eier helfen. Und zwar von Mutter Erde höchstpersönlich - beziehungsweise von der Wärme, die sie ausstrahlt. Das haben argentinische und US-amerikanische Paläontologen herausgefunden. Im Nordwesten Argentiniens untersuchten die Wissenschaftler mehr als 80 Dinosauriergelege aus der Kreidezeit. Das Ergebnis: Schon vor rund 110 Millionen Jahren vergruben Dinosaurier ihre Eier gezielt in der Nähe von heißen Quellen und anderen geothermisch aktiven Formationen, um sie von der natürlichen Wärme ausbrüten zu lassen. In dem Fachblatt "Nature Communications" schließen die Wissenschaftler aus, dass die Eier nur zufällig dort abgelegt wurden. Denn in vielen der untersuchten Nester seien die Eier in zwei Lagen gestapelt gewesen. Unklar ist jedoch noch, zu welcher Art die Dinosauriereier gehörten. Wahrscheinlich stammten die Gelege von großen Pflanzenfressern.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut