Skip to Content

Malaria

Malaria: Zahl der Toten ist rückläufig

Meldung vom Dienstag, 14. Dezember 2010 - Die Schutzmaßnahmen wirken: Die Zahl der Malaria-Toten ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO starben im Jahr 2009 rund 780.000 Menschen an den Folgen der Fieberkrankheit. Das waren etwa 200.000 Todesfälle weniger als noch vor 10 Jahren. Der WHO zufolge ist der Rückgang der Malaria-Fälle auf bessere Schutzmaßnahmen wie Moskitonetze und Anti-Mücken-Sprays zurückzuführen. Rund 600 Millionen Menschen verfügten mittlerweile über mit Insektiziden behandelte Netze. Eine Schutzimpfung gegen Malaria gibt es bisher nicht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Wissenschaftler setzen auf körpereigenes Killer-Protein im Kampf gegen Krankheiten

Meldung vom Montag, 1. November 2010 - Die Lösung könnte im menschlichen Körper stecken. Ein Team aus britischen und australischen Wissenschaftlern setzt im Kampf gegen Krebs, Malaria und Diabetes Hoffnung auf ein körpereigenes Eiweiß. Der Teamleiter sagte, das Protein Perforin sei die reinigende Waffe unseres Körpers. Ohne es könne unser Immunsystem kranke Zellen nicht zerstören. Nach zehn Jahren Forschungsarbeit kennen die Wissenschaftler jetzt den Aufbau von Perforin. Das Eiweiß soll in seiner Struktur bakteriellen Giften wie Milzbrand ähneln. Das lasse darauf schließen, dass sich der menschliche Körper im Laufe der Evolution Abwehrmethoden von Krankheitserregern abgeschaut habe. Forscher könnten mit dem neuen Wissen nun beginnen, Perforin für die Behandlung von Krankheiten anzupassen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Kaum wiederzuerkennen: Malaria-Mücke mutiert und wird schwierig zu bekämpfen

Meldung vom Donnerstag, 21. Oktober 2010 - Mücke ist nicht gleich Mücke. Diese Erkenntnis hat ein internationales Forscherteam gewonnen. Die Meldung lässt aufhorchen, denn es geht um die gefürchtete "Anopheles Gambiae" - eine der Haupt-Überträgerinnen von Malaria. Die Wissenschaftler schreiben im Fachmagazin "Science": Unterarten dieser Mücke hätten sich genetisch derart verändert, dass sie als völlig andere Spezies betrachtet werden müssten. Herkömmliche Methoden, sie zu bekämpfen, könnten deshalb scheitern. Um Malaria geht es auch in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins "The Lancet". Nordamerikanische Forscher behaupten darin, in Indien stürben an der Tropenkrankheit jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen. Die Angaben der Weltgesundheits-Organisation, die deutlich darunter liegen, seien falsch. Zu ihrem Ergebnis kamen die Forscher mithilfe der sogenannten "verbalen Autopsie". Sie befragten die Verwandten der Toten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Malaria-Erreger vom Gorilla und nicht vom Schimpansen auf Menschen übertragen

Meldung vom Donnerstag, 23. September 2010 - Der Schimpanse wird entlastet. Denn Forscher aus den USA behaupten, nicht er sei Schuld daran, dass Menschen an Malaria erkrankten - es sei der Gorilla. Konkret geht es um die Malaria-Art "Plasmodium falciparum", die besonders aggressiv ist. Der gefährliche Parasit wird durch Moskitos auf Menschen übertragen. In einer großangelegten Untersuchung in Zentralafrika haben Wissenschaftler der Universisät Alabama herausgefunden: Der bei Menschen entdeckte Malaria-Erreger teilt seinen Stammbaum mit dem Parasiten bei Gorillas. Bisher galt der Schimpanse, der nächste Verwandte des Menschen in der Tierwelt, als Ursprung. Im Fachmagazin "Nature" vermuten die Forscher, dass es eine einzige artenübergreifende Ansteckung gegeben habe. Wann sie stattgefunden hat, sei aber unklar.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Neuer Wirkstoff gegen Malaria entwickelt - Tests an Menschen stehen noch aus

Meldung vom Freitag, 3. September 2010 - Einmal Tabletten schlucken, und der Patient ist die Malaria los. Dass das Wirklichkeit wird, darauf hoffen kalifornische und Schweizer Wissenschaftler. Sie entwickelten in Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie einen neuen Wirkstoff gegen die Tropenkrankheit. Wie im Magazin "Science" zu lesen ist, zeigte sich der Erfolg bei Mäusen schon nach einer einzigen Dosis. Klinische Tests an Menschen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Laut Weltgesundheitsorganisation bekommen im Jahr etwa eine Viertel Milliarde Menschen Malaria, rund eine Million Patienten sterben daran. Malaria-Erreger  werden von Mücken übertragen. Sie sind mittlerweile gegen viele Medikamente resistent.

Quelle: DRadio Wissen

Inhalt abgleichen



by Dr. Radut