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Malaria

Neuer Wirkstoff gegen Malaria lässt auf Impfung hoffen

Meldung vom Freitag, 18. November 2011 - Ein Impfstoff gegen Malaria: Das ist wohl der Traum vieler Forscher.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter Federführung des Scripps Research Institute in Kalifornien ist dem jetzt einen Schritt näher gekommen. Sie fanden eine Substanz, die Mäuse vor einer Malaria-Infektion schützen konnte. Wie sie im Fachmagazin "Science" schreiben, könnten Chemikalien dieser Substanzklasse Basis für eine völlig neue Art von Medikamenten werden.

Das Besondere an dem Wirkstoff ist, dass er beide Formen des Malaria-Erregers abtötet, die sich nach einer Infektion im Körper befinden: Die Parasiten nisten sich zunächst in der Leber ein und befallen in einem späteren Stadium die roten Blutkörperchen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkranken jedes Jahr weltweit 225 Millionen Menschen an Malaria, hunderttausende sterben daran.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hoffnung im Kampf gegen die Malaria

Meldung vom Donnerstag, 10. November 2011 - Jetzt ist die Wissenschaft dem Parasiten einen entscheidenden Schritt voraus. Britischen Forschern ist es gelungen, dem Malaria-Erreger den Weg abzuschneiden, wenn er versucht, sich nach der Infektion im Körper auszubreiten. Das passiert bei allen Erreger-Stämmen über die Blutzellen, und zwar, indem sie sich über bestimmte Rezeptoren auf deren Oberfläche ins Innere transportieren lassen. Bisher war das Problem, dass der Erreger ohne Probleme auf einen anderen Rezeptor ausweichen konnte, wenn Forscher den üblichen Weg blockierten.

Wie heute im Fachblatt "Nature" zu lesen ist, ist es den Forschern jetzt gelungen, den Rezeptor auf den roten Blutkörperchen zu identifizieren, den der Erreger auf jeden Fall braucht, um in die Zellen zu gelangen. Außerdem konnten sie nachweisen, dass der Einzeller-Parasit gestoppt werden kann, indem man diesen Weg blockiert. Sie hoffen, dass ihre Entdeckung dazu beiträgt, endlich einen wirksamen Impfstoff gegen Malaria zu entwickeln.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Malaria-Impfstoff in Afrika erfolgreich getestet

Meldung vom Mittwoch, 19. Oktober 2011 - Im Kampf gegen die Malaria könnte es bald einen Impfstoff geben. Ein britischer Pharmakonzern berichtet im "New England Journal of Medicine" von Erfolgen in einer klinischen Studie mit 6000 Kleinkindern. Demnach halbierten die Impfungen die Zahl der Malaria-Infektionen bei den kleinen Probanden. Die Krankheit wird von einem Parasiten ausgelöst, der erst die Leber und dann Blutzellen befällt. Übertragen wird er durch die Anopheles-Mücke.

Der Impfstoff löst die Bildung von Antikörpern gegen die Parasiten aus und regt gleichzeitig Abwehrzellen an, infizierte Leberzellen abzutöten. Er könnte laut dem Konzern in den nächsten Jahren weiträumig angewendet werden, ist aber noch nicht zugelassen. Es wäre der erste Impfstoff überhaupt gegen Malaria.

Rund eine Million Menschen sterben jährlich an der Krankheit, die meisten davon sind Babys und Kleinkinder aus Regionen südlich der Sahara.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Zahl der Malaria-Toten gesunken

Meldung vom Dienstag, 18. Oktober 2011 - Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht gute Fortschritte bei der Malaria-Bekämpfung.

Die Zahl der Toten sei in zehn Jahren um knapp 40 Prozent gesunken. Ein Drittel aller betroffenen Länder sei auf dem Weg, die Krankheit auszurotten. Weltweit lebt mehr als die Hälfte der Menschen in Malariagebieten. Pro Jahr sterben mehr als 780.000 an der Krankheit, die meisten von ihnen sind Kinder im südlichen Afrika. Der Chef des WHO-Anti-Malaria-Programms Robert Newman sagte, im Jahr 2011 sollte niemand mehr an der Krankheit sterben, wo es doch so effiziente Möglichkeiten gebe. Damit meinte er verbesserten Moskitoschutz, schnellere Diagnosewege und besseren Zugang zu Medikamenten.

Die internationale Gemeinschaft hatte von 1955 bis 1972 schon einmal versucht, die Malaria auszurotten. 20 Länder hatten es geschafft, dann gab die Welt laut Newman auf. Die derzeitigen Bemühungen und Investitionen seien aber wieder vielversprechend.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hoffnungsschimmer für eine Impfung gegen Malaria

Meldung vom Freitag, 23. September 2011 - Was bei 45 Kindern funktioniert hat, soll jetzt bei 800 Kindern ausprobiert werden. Es geht um eine Schutzimpfung gegen Malaria. Forscher hatten ihre Entwicklung in Burkina Faso getestet, eigentlich nur, um erst einmal herauszufinden, ob die Nebenwirkungen nicht zu groß sind. Wie gut die Impfung die Kinder dann gegen eine Ansteckung mit Malaria schützte, überraschte sie selbst. Die geimpften bekamen drei bis viermal seltener Malaria. Und für diese Krankheit, deren Biologie ziemlich kompliziert ist, ist das schon ein sehr guter Wert.

Insgesamt wurden bisher an die hundert verschiedene Impfstoffe gegen Malaria entwickelt, doch bisher hatte nur einer für halbwegs guten Schutz gesorgt. Die Forscher räumen ein, dass 45 Kinder natürlich viel zu wenig seien, um eine verlässliche Aussage zu machen. Die Ergebnisse seien aber so gut, dass sie ihre Studie nun ausweiten wollen. 800 Kinder in Mali sollen an einem neuen Versuch teilnehmen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut