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Stammzellen

Stammzellen sollen bei der Suche nach Schizophrenie-Therapie helfen

Meldung vom Donnerstag, 14. April 2011 - Mit Hilfe von Stammzellen die Therapie von Schizophrenie verbessern. Diesem Ziel ist eine Gruppe von US-Forschern einen Schritt näher gekommen. Wie sie im Fachmagazin "Nature" berichten, wandelten sie dafür zunächst Hautzellen von Gesunden und Kranken in Stammzellen um und erzeugten daraus Nervenzellen. Dabei stellten sie fest, dass sich die Zellen von Schizophrenie-Kranken anders verhielten: Es gab Unterschiede in der Aktivität verschiedener Gene, und die Zellen bildeten weniger signalübertragende Kontakte untereinander aus als die von gesunden Personen. Mit einem gängigen Schizophrenie-Medikament ließ sich diese Vernetzung der Neuronen verbessern. Damit liegt den Forschern zufolge nahe, dass sich auch neue Wirkstoffe an solchen Kulturen aus Nervenzellen testen lassen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Wie Stammzellen Krebserkrankungen beeinflussen

Meldung vom Samstag, 12. Februar 2011 - Manche Krebszellen sind gefährlicher als andere. Denn zusätzlich zu den Eigenschaften, die sie als Tumorzelle besitzen, haben sie Merkmale, die Forschern und Medizinern besonderes Kopfzerbrechen bereiten. So überstehen sie Behandlungsmethoden wie Chemotherapie oder Bestrahlung und haben außerdem die Neigung, schnell Tochtergeschwüre zu bilden. Forscher der Universität Witten/Herdecke haben jetzt herausgefunden, warum das so ist: Diese Krebszellen sind mit anderen Zellen verschmolzen - und haben so neue Eigenschaften dazubekommen. Sie machen sich dabei einen Mechanismus zunutze, der im Normalfall heilend wirkt. Der Hintergrund: Tumorgewebe ähnelt entzündetem Gewebe. Das lockt blutbildende Stammzellen an. Verschmelzen sie im gesunden Körper mit Zellen des entzündeten Gewebes, trägt das zur Heilung bei - fusionieren sie dagegen mit Tumorzellen, entsteht eine gefährliche Mischung.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Stammzellen aus dem Hoden können gegen Diabetes helfen

Meldung vom Montag, 13. Dezember 2010 - Statt eines gespendeten Organs könnten bei Diabetes auch die eigenen Stammzellen helfen. Zumindest bei Männern, denn die Stammzellen werden aus dem Hodengewebe gewonnen. Im Labor gelang es Forschern, diese Zellen dazu zu bringen, Insulin herzustellen. Im gesunden Körper wird diese Aufgabe von Zellen der Bauchspeicheldrüse übernommen. Die umprogrammierten Stammzellen aus dem Hoden transplantierten die Forscher in Mäuse. Dort produzierten sie für den Zeitraum einer Woche Insulin, was den Blutzuckerspiegel der Mäuse senkte. Ihre Ergebnisse präsentierten die Wissenschaftler auf einer Tagung der US-amerikanischen Zellbiologen in Philadelphia. Sie hoffen, dass sich damit in Zukunft neue Therapien für Diabetes-Patienten entwickeln lassen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Stammzellen sollen Augenkrankheit heilen

Meldung vom Dienstag, 23. November 2010 - In den USA soll die Therapie mit embryonalen Stammzellen bei der Augenkrankheit "Morbus Stargardt" an Menschen getestet werden. Die amerikanische Arzneimittelbehörde "FDA" hat ihre Zustimmung für einen Versuch mit 12 Erkrankten gegeben. "Morbus Stargardt" bezeichnet eine Degeneration im Bereich der Makula lutea, dem Punkt des schärfsten Sehens. Die Krankheit setzt meist im Alter von zehn bis 20 Jahren ein und schränkt die Sehkraft immer weiter ein. Bei Ratten und Mäusen brachten Stammzellen eine Heilung. Jetzt hoffen die US-Forscher, dass die Ergebnisse auf Menschen übertragbar sind. Trotz des jetzt anstehenden Versuchs: Eine Therapie wird wohl erst in Jahren verfügbar sein. Zumindest in Deutschland käme dazu die ethische Diskussion. Denn für Stamzellen werden Embryonen vernichtet. Nicht nur die Kirchen sind überzeugt, dass es sich schon bei der befruchteten Eizelle um einen Menschen handelt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Gegen Zahnausfall: US-Forscher experimentieren mit Stammzellen

Meldung vom Donnerstag, 30. September 2010 - Lockere Zähne können mit Hilfe von Stammzellen wieder fest mit dem Kiefer verwachsen. Das haben Experimente von Forschern der University of Illinois in Chicago gezeigt. Für Erkrankungen des Zahnhalteapparats wie Parodontose könnten sich neue Behandlungsmöglichkeiten ergeben. Die US-Forscher nutzten Stammzellen, die sie aus der Wurzelhaut von Zähnen gewonnen hatten. Die Zellen trugen sie auf die Wurzeln lockerer Zähne von Ratten auf. Dadurch bildete sich neues Gewebe. Die Wackelkandidaten waren nach einigen Monaten wieder fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Weitere Versuche sollen klären, ob Stammzellen auch beim Menschen gegen Zahnausfall helfen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

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by Dr. Radut