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Paradoxer Effekt: Höherer Getränke-Konsum durch Verbot von Riesen-Bechern?

Meldung vom Donnerstag, 11. April 2013 - Süße Riesen-Softdrinks sind in New York verboten - um die Fettleibigkeit zu bekämpfen.

Doch der Schuss geht nach einem Bericht des Fachmagazins "PLoS One" wohl nach hinten los. Forscher der Universität von Kalifornien in San Diego haben herausgefunden, dass die gute Absicht an der menschlichen Psyche scheitern könnte. In einem Versuch wurden Testpersonen verschiedene Menüs angeboten. Die Getränke gab es dabei in unterschiedlichen Größen, verteilt auf mehrere Becher. Dabei zeigte sich, dass Kunden lieber zu mehreren kleinen Softdrink-Portionen greifen, wenn sie die Wahl haben. Dadurch wird insgesamt mehr von den Zuckerbomben getrunken.

Die Forscher folgern daraus, dass die Verbotsregelung in New York den Konsum von Süßgetränken steigern könnte - statt ihn zu senken. Dazu könnte auch beitragen, dass zum Beispiel Kinos das Verbot austricksen, um weiter viel zu verkaufen - etwa dadurch, dass der zweite Becher günstiger ist als der erste und ein weiteres Getränk noch einmal weniger kostet.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 




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