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Unterwassermodell für den Klimawandel

Meldung vom Montag, 20. Februar 2012 - Unterwasservulkane sind für Jason Hall-Spencer so etwas wie ein Fenster in die Zukunft. Der Wissenschaftler von der Universität Plymouth untersucht, welche Lebewesen an den Schloten dieser Vulkane existieren und zieht daraus Rückschlüsse auf Auswirkungen des Klimawandels. Denn, so sagt er, in der Umgebung dieser Schlote finde man sehr saures Wasser - und diese Entwicklung sei auch zu erwarten wenn sich der Treibhauseffekt weiter fortsetzt.

In seinen Untersuchungen beobachtet der Wissenschaftler, dass die Artenvielfalt in der Umgebung der Unterwasservulkane mit sinkendem pH-Wert abnimmt, und zwar um rund ein Drittel. Er sagte der BBC, die Organismen im Meer versuchten zwar, sich an den zunehmenden Säuregehalt im Meer anzupassen. Das gelinge aber in den wenigsten Fällen, weil eine solche Entwicklung mehr Zeit beanspruche als im Meer Tatsachen geschaffen würden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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