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Klimawandel verändert Ausbreitung verschiedener Algenarten

Meldung vom Montag, 13. Februar 2012 - Die Meeresalgen bekommen den Klimawandel zu spüren. Das berichten britische Forscher im Fachmagazin "Nature Climate Change". In den vergangenen 50 Jahren seien die einst dominierenden Mikroalgen aus der Gruppe der Dinoflagellaten stark zurückgegangen. Dagegen hätten sich die Kieselalgen vermehrt. Die Ursache sei einerseits die Erwärmung des Meerwassers und andererseits die Zunahme von Wind über der Meeresoberfläche.

Laut den Forschern wird es deswegen in Zukunft insgesamt aber nicht mehr Algenblüten geben. Es werde sich allerdings ändern, wann und wo solche Algenblüten aufträten.

Die Wissenschaftler hatten für ihre Untersuchung Daten von Planktonproben ausgewertet, die seit über 50 Jahren regelmäßig an verschiedenen Stellen des Nordatlantiks einschließlich der Nordsee genommen wurden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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