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Nächtliche Atemaussetzer erhöhen laut Studie das Schlaganfall-Risiko

Meldung vom Mittwoch, 1. Februar 2012 - Die sogenannte Schlaf-Apnoe ist offenbar gesundheitsgefährdender als bislang bekannt.

Der Begriff bezeichnet nächtliche Atemaussetzer, von denen man bereits weiß, dass sie Herz-Kreislauferkrankungen hervorrufen können. Forscher der Technischen Universität Dresden haben jetzt herausgefunden, dass die Schlaf-Apnoe auch das Risiko von Schlaganfällen stark erhöht. In einer Studie zeigte sich nach Angaben der Wissenschaftler, dass 91 Prozent der von ihnen untersuchten Schlaganfall-Patienten auch unter der Apnoe litten. Sei ihnen häufiger als fünfmal pro Nacht die Luft weggeblieben, hätten sich in ihrem Gehirn Spuren von kleineren unbemerkten Schlaganfällen gefunden. Die Forscher forderten deshalb, dass eine Schlaf-Apnoe künftig genau so konsequent und frühzeitig behandelt werden sollte wie der Bluthochdruck und andere Hirnschlag-Risikofaktoren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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