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Kohlenstoffdioxid-Balance des Amazonas-Regenwaldes gerät aus den Fugen

Meldung vom Donnerstag, 19. Januar 2012 - Von der grünen Lunge zum CO2-Produzenten. Wie US-amerikanische Forscher in der Zeitschrift "Nature" schreiben, zeichnet sich diese Entwicklung im Amazonas-Regenwald ab. Die kombinierte Wirkung von Rodung, Bränden und klimabedingten Trockenperioden verwandele den Regenwald langsam von einem intakten in ein gestörtes Ökosystem. Das verringere seine Fähigkeit, Kohlenstoffdioxid zu speichern und setze auch bereits gebundenes CO2 wieder frei.

Der Amazonas-Regenwald speichert rund 100 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. Das entspricht in etwa der Menge, die in zehn Jahren als CO2 durch menschliche Emissionen in die Atmosphäre gelangen. Wie die Forscher berichten, hat der Einfluss des Menschen bereits dazu geführt, dass sich die Vegetation, die Nährstoffkreisläufe und die Niederschlagsmuster in einigen Gebieten verändert haben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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