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Psychologie: Was "Grübler" und "Macher" im Hirn unterscheidet

Meldung vom Montag, 2. Januar 2012 - Grübler oder Macher: Psychologen kennen diese beiden Verhaltenstypen. Und auch die meisten von uns wissen, zu welchem sie gehören. Das konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum jetzt nachweisen - und auch, dass sich diese Unterschiede sogar bis ins Gehirn zurückverfolgen lassen.

Die Wissenschaftler maßen dazu Reaktionszeit und Hirnströme ihrer Probanden gemessen, während diese eine Aufgabe lösten - und dabei immer wieder gestört wurden. Dabei zeigte sich: Handlungsorientierte waren im Test schneller und erfolgreicher als die Lageorientierten. Bei der Hirnstrommessung wurde bei den "Machern" eine Region schneller aktiv, die für die Handlungskontrolle wichtig ist.

Das liefert nach Auffassung der Bochumer Psychologen Hinweise, wie die Verhaltensunterschiede im Gehirn zustande kommen. Im Verhalten zeige sich immer wieder, dass "Macher" ihr Ziel deutlich vor Augen hätten und Störfaktoren ausblenden könnten. "Grübler" dagegen nähmen Bedrohungen bewusster wahr und seien deshalb auch anfälliger für Störfaktoren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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