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Depressionen und Schlaganfallrisiko hängen zusammen

Meldung vom Mittwoch, 21. September 2011 - Zunächst einmal ist es bloße Statistik.

Forscher aus den USA haben Daten von 320.000 Menschen ausgewertet und dabei Folgendes festgestellt: Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, erleiden offenbar viel öfter einen Schlaganfall als andere. Genauer gesagt liegt ihr Risiko um 45 Prozent höher. Ihr Risiko, an einem Schlaganfall zu sterben, war den Zahlen zufolge sogar um 55 Prozent erhöht.

Andere Studien hatten zuvor einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Herzinfarkt und Herzkreislauferkrankungen gezeigt. Die Forscher vermuten eine ganze Reihe von Ursachen für diesen Zusammenhang: Der Hirnstoffwechsel und der Hormonhaushalt depressiver Menschen sei verändert, auch eine veränderte Immunreaktion und verstärkte Entzündungsneigung seien denkbar.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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