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Narben lassen auf Gefahr für plötzlichen Herztod schließen

Meldung vom Dienstag, 30. August 2011 - Wer einen Herzinfarkt erleidet, bei dem bleibt eine Art Narbe zurück. Und die könnte helfen, das künftige Risiko für einen plötzlichen Herztod vorherzusagen. Dabei bleibt das Herz als Folge einer bestehenden Erkrankung einfach stehen. In Deutschland sterben daran jedes Jahr 100.000 bis 200.000 Menschen.

Mediziner aus Berlin und Leiden berichten im Fachmagazin "Journal of the American College of Cardiology", es hänge eng mit der Ausdehnung des geschädigten Herzgewebes zusammen, ob Patienten nach einem Infarkt dauerhaft Herzrhytmusstörungen entwickeln. Um das zu verhindern, wird bei einigen Patienten ein Gerät eingebaut, das im richtigen Moment kleine Stromschläge abgibt. Den Wissenschaftlern zufolge werden aber bisher zu wenige Patienten damit ausgestattet. Die Infarktnarbe könne künftig zeigen, bei wem das sinnvoll sei und bei wem nicht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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