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Chip soll als Mini-Labor für Entwicklungsländer dienen

Meldung vom Montag, 1. August 2011 - Ein Blutstropfen und ein Chip so groß wie eine Kreditkarte - mehr braucht es nicht, um Krankheiten zu diagnostizieren. Ein solches Mini-Labor haben Forscher aus den USA entwickelt. Im Fachblatt "Nature Medicine" berichten sie, innerhalb von Minuten könne ihr Chip auf bis zu zehn Krankheiten im Blut testen. Die Ergebnisse seien ähnlich genau wie langwierige Untersuchungen im Labor; ablesen kann man sie direkt oder mit einem Lesegerät.

Teststreifen für eine schnelle Diagnose gibt es schon für diverse Krankheiten. Als Vorteil des Chips loben unabhängige Wissenschaftler, dass er auch außerhalb des Labors und bei mehreren Krankheiten funktioniert. Außerdem ist er leicht zu bedienen. Er dürfte daher besonders für Entwicklungsländer interessant sein. Dort wurde er auch getestet - in Ruanda bestimmten die Forscher damit mit guter Genauigkeit HIV-Infektionen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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