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Chinas Schwefelemissionen kühlten das Klima

Meldung vom Dienstag, 5. Juli 2011 - Es war lange Zeit ein großes Rätsel für Klimaforscher. Zwischen 1998 und 2008 stieg die Konzentration des Klimagases CO2 in der Atmosphäre zwar, die Temperatur aber erhöhte sich kaum. Jetzt haben Forscher herausgefunden, woran das lag. Die boomende Industrie Chinas hat in dieser Zeit große Mengen an Schwefelverbindungen emittiert - vor allem, weil sehr viel Kohle verbrannt wurde. Schwefelverbindungen aber wirken kühlend in der Atmosphäre, denn sie bilden winzige Partikel, die als Staub in der Luft die Erde gegen das Sonnenlicht abschirmen.

Zehn Jahre lang haben sich diese Abkühlung durch Schwefelabgase und der wärmende Treibhauseffekt die Waage gehalten. Außerdem könnten, schreiben die Forscher, noch andere Kühleffekte eine Rolle gespielt haben.

Seit 2009 aber überwiegt wieder die Erwärmung. Nach Einschätzung der Wissenschaftler zeigt sich das deutlich an den Temperaturwerten weltweit.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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