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Wirkstoff bringt Mäuseherzen dazu, sich selbst zu reparieren

Meldung vom Donnerstag, 9. Juni 2011 - Ein Herz, das sich nach einem Infarkt selbst heilt. Daran arbeiten britische Mediziner - und haben einen Schritt nach vorne gemacht. Im Fachmagazin "Nature" schreiben sie, sie hätten an infarktgeschädigten Mäuseherzen gezeigt, dass sich diese selbst reparieren können. Die Forscher hatten Stammzellen in der äußeren Wand der Herzen entdeckt. Diese stimulierten sie mit natürlichen Botenstoffen, sodass sie sich in Muskelzellen verwandelten. Die neuen Zellen wanderten dann in das vom Herzanfall geschädigte Gewebe und halfen dort bei der Pumpleistung.

Wie die Mediziner schreiben, hatten die behandelten Tiere weniger Herzschäden als die Kontrollgruppe. Die Zahl der neuen Herzzellen reiche aber noch nicht aus, um eine Herzschwäche komplett zu verhindern. Sie suchen daher nach weiteren Wirkstoffen, die den Prozess unterstützen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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