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Forscher bekämpfen Parkinson, indem sie Gene ins Gehirn spritzen

Meldung vom Donnerstag, 17. März 2011 - Mediziner schleusen Gene ins Gehirn ein, um Parkinson zu bekämpfen. Forscher aus den USA haben das Verfahren erfolgreich an Menschen getestet. Im Fachjournal "Lancet Neurology" berichten sie, 16 Probanden sei dabei das Gen zur Herstellung eines Enzymes in einen Teil des Gehirns gespritzt worden. Diese Hirnregion zeige bei Parkinsonpatienten eine krankhaft erhöhte Aktivität. Durch das Enzym könne sie auf ein normales Niveau verringert werden. Die Beweglichkeit der Probanden habe sich nach dem Test um knapp ein Viertel verbessert.

Das Verfahren wurde schon 2007 an Menschen getestet. Bei der aktuellen Studie gab es zum ersten Mal eine Kontrollgruppe, um Placebo-Effekte auszuschließen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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