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Studie: Betteln lohnt sich nicht

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Betteln lohnt sich nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der französische Caritasverband vorgestellt hat. Demnach können Bettler in Paris zwar an guten Tagen bis zu 30 Euro erzielen, häufiger seien aber Tageseinkommen von 10 bis 15 Euro. Die Studie betont zudem, betteln sei nicht so einfach, wie es scheine. Es sei sowohl körperlicher als auch mentaler Einsatz nötig.

Neben dem Auftreten ist laut der Studie auch der Standort entscheidend. Je nach Gegend und Umfeld sind Spenden von jedem hundertsten oder auch nur jedem tausendsten Passanten zu erwarten. In der Nähe von Kirchen steige der Anteil, dort seien Spenden von bis zu sechs bis sieben Prozent der Passanten möglich, so die Studie.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Schweinswale in der Ostsee immer noch stark gefährdet

Meldung vom Donnerstag, 12. Mai 2011 - Die Situation der Schweinswale in der Ostsee sei bedrohlich. Das sagt die Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere, Petra Deimer. Im westlichen Teil der Ostsee könnte der Schweinswal demnach bald ausgestorben sein. Laut Angaben des Walforschers Harald Benke hat sich die Zahl der Tiere von 1994 bis 2005 mehr als halbiert.

Als Haupt-Todesursache haben Wissenschaftler die Fischerei mit Stellnetzen ausgemacht. 50 bis 80 Prozent der tot gefundenen Schweinswale seien als Beifang in den Netzen gestorben. Deswegen fordern sie, dass die Fischerei auf verträglichere Fangmethoden umschwenkt.

Außerdem sei der Bau von Offshore-Windparks ein Problem für die Wale. Zuviel Lärm könne die Kommunikation der Tiere stören.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Galaktische Stürme fegen Gas aus Galaxien

Meldung vom Mittwoch, 11. Mai 2011 - Beobachtungen mit dem europäischen Weltraumteleskop Herschel brachten den Beweis. Ein internationales Forscherteam konnte galaktische Stürme ausmachen, die Gas aus Galaxien herausfegen. Solche Gas-Ausflüsse waren bisher nur theoretisch bekannt, die Forscher wiesen sie jetzt mithilfe des Teleskops bei sechs Galaxien nach. Berechnungen ergaben, dass die Stürme je nach Intensität innerhalb von einer bis einhundert Millionen Jahren das gesamte Gas aus einer Galaxie herausfegen können.

Der Prozess läuft so ab: Zunächst strömt Gas in den Zentralbereich einer Galaxie hinein. Es löst dort die Entstehung neuer Sterne aus und füttert sozusagen ein zentrales, schwarzes Loch. Dabei wird Strahlung frei, die kein weiteres Gas in die Galaxie hineinlässt und das verbliebene Gas hinaus befördert. So wird verhindert, dass weitere Sterne entstehen und dass das Schwarze Loch wächst. Nach einer Zeit fällt die Strahlung wieder, die galaktischen Stürme verebben und neues Gas kann in die Galaxie hineinströmen.

Die Forscher berichten über ihre Beobachtungen im Fachblatt "Astrophysical Journal Letters".

Quelle: DRadio Wissen

 

 

"Psychologie Heute": Sind Frauen und Männer gleich?

Meldung vom Mittwoch, 11. Mai 2011 - Das Thema wird so häufig diskutiert, wie kaum ein anderes: Sind Frauen und Männer gleich, oder nicht? Die Zeitschrift "Psychologie Heute" widmet der Frage ihre Titelgeschichte. Dabei werden vor allem Verhaltensunterschiede untersucht. Die rühren laut der Zeitschrift auf Rollenklischees, die nach gewisser Zeit zu selbsterfüllenden Prophezeiungen werden. Werde Frauen zum Beispiel vor einem Mathematik-Test gesagt, dass beide Geschlechter in solchen Tests gleich gut sind, schnitten sie besser ab als gewöhnlich. Erklärte man ihnen hingegen, Männer seien in den Tests überlegen, drückte das die Leistung der Frauen. Stereotype würden außerdem durch Dinge wie Kleidung verstärkt. Probandinnen, die einen Test in Badekleidung absolvierten, zeigten schlechtere Resultate als solche, die Alltagskleidung trugen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Neues Insektenmittel verwirrt Geruchssinn von Mücken

Meldung vom Mittwoch, 11. Mai 2011 - Wer in Länder mit Malariarisiko reist, hat auch ein Mückenschutzmittel im Gepäck. Häufig basiert das auf dem Wirkstoff DEET. Wissenschaftler der Vanderbilt-Universität im US-Bundesstaat Tennessee haben jetzt ein Mittel gefunden, das noch tausend Mal stärker sein soll. Sie machten sich dafür Erkenntnisse über den Geruchssinn von Mücken zunutzte. Das Molekül in dem neuen Wirkstoff verwirrt die Insekten. Laut den Wissenschaftlern ist das, als würden die Mücken alles erdenkliche zugleich riechen oder - praktisch gar nichts. Dann könnten sie auch kein Blut mehr ausfindig machen.

Bevor das Mittel eingesetzt werden kann, müssen mögliche Nebenwirkungen geklärt werden. Noch ist nicht bekannt, wie das Molekül auf den Menschen und seine Umwelt wirkt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut