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Sexualverhalten der Samenkäfer erforscht

Meldung vom Montag, 16. Mai 2011 - Aggressives Paarungsverhalten kann zum Aussterben führen. Eine internationale Forschungsgruppe an der Universität Zürich zeigt das am Beispiel des männlichen Samenkäfers. Seine Genitalien sind mit Stacheln ausgestattet, mit denen er sich im Weibchen festhaken kann, damit es ihn nicht abschüttelt. Je aggressiver das Männchen, desto mehr Paarungserfolg hat es zunächst. Das führt den Züricher Forschern zufolge dazu, dass die ganze Art immer aggressiver wird. Allerdings stürben auch viele Samenkäfer-Weibchen an den Verletzungen und könnten deswegen keine Nachkommen zur Welt bringen. Letztlich führe das aggressive Paarungsverhalten also zum Aussterben der Art.

Die Forscher weisen darauf hin, dass das Interesse jedes einzelnen Tiers hier in scharfem Gegensatz zu dem der ganzen Art steht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 




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